Hitzeschlacht an der Beach-Bar: Wir retten die Limonade !

#wirrettenwaszurettenist
Handvoll Kräuter, also wirklich eine Hand voll, frisch gepflückt. Das sollte die Grundlage werden für meine Kräuterlimonade, von der ich mir für uns Durst löschende Wirkung versprach. Sina, aus der Blogger Gruppe der Retter von ursprünglichen Zubereitungsmethoden hatte die Idee, etwas sommerliches zu retten. Und was bietet sich da mehr an, als der Sommerdrink an sich, die Limonade. 

Warum tue ich das ? Weil in dem erfrischenden Trunk wirklich nur eine geballte Ladung Kräuterkraft und Vitamine sind. Die Menge Zucker ist äußerst gering für eine Limonade. Die in der Werbung als "low" angepriesenen Produkte, haben die doppelte Menge an Zucker. Ganz weglassen würde ich ihn nicht. Die Hefe soll die Spitzigkeit der Flüssigkeit bringen und diese ernährt sich von Zucker. Alle anderen in der industriellen Produktion verwendeten Zugaben (Zugaben klingt so positiv !) lasse ich doch einfach mal weg. Keine Farbstoffe, keine Aromastoffe......ihr kennt inzwischen die lange Liste der Giftigkeiten.



Warum ersetze ich den Zucker nicht durch Agavendicksaft, das wird gern empfohlen. Dieser 
besteht aber zum größten Teil aus Fruktose und auch da gibt es Unverträglichkeiten.Die Fruktose kommt immer mehr bei der Verwendung als Zuckersersatz in die Kritik.Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), beeinflusst Fruktose den Stoffwechsel negativ. Dadurch, dass sie das Sättigungsgefühl verringert, wird Appetit noch gesteigert. Das birgt die Gefahr von Übergewicht . Diese Wirkung hat schlimme Folgen und rechtfertigt nicht die wenigen eingesparten Kalorien. Auch Blutfettwerte und Cholesterinwerte können laut BfR durch Fruktose erhöht werden. Also ist der Agavendicksaft nur vermeintlich gesünder als Zucker.



Die Kräuter habe ich in folgender Zusammensetzung verwendet: Rosmarin und Thymian zu gleichen Teilen. Dazu 1 Stengel Minze, 1 Stengel Estragon, 1 Stengel Basilikum, 1 Stengel Salbei. Damit diese ihr Aroma abgeben können und die Limonade schön grün wird, habe ich die Kräuter mit etwas Wasser und 2 Esslöffel Zucker im Blitzhacker zerkleinert. Dazu kam eine Scheibe Ingwer und eine Bio-Zitrone in Stücke geschnitten. Und natürlich der Viertel-Teelöffel Trockenhefe, damit es schön spritzig wird. Aufgegossen wurde mit 2 Liter Wasser und alles gut umgerührt.


Kräuterlimonade selbst gemacht

Das ist eigentlich schon die ganze Kunst. Bei mir kam wieder das alte Einmachglas zum Einsatz. Sicher findest du ein vergleichbares Gefäß.  Lose aufgelegter Deckel und dann darf es 12-14 Stunden bei Zimmertemperatur stehen. Es bekommt einen Ehrenplatz auf dem Fensterbrett. Dann durch ein feines Sieb oder Passiertuch abseihen und in Flaschen füllen, die gut verschlossen sind. Nach ein paar Stunden Kühlschrank ist das super erfrischende Getränk fertig und du hast eine herbe, wenig süße Limonade, die schön prickelt. Nach einem Tag sollte sie aufgebraucht sein. Aber das ist kein Problem, dass wirst du schnell feststellen.




Also darf die sommerliche Hitze bleiben und du hast jetzt ein Mittel gegen jeden Durst. Und ich habe noch ein Argument, mit dem ich dich bestimmt zu fassen bekomme: Limonade, Cola & Co., gehen mächtig an den Geldbeutel im Sommer ! Hier hast du eine preiswerte Lösung für alle Geschmäcker, denn nicht nur mein Vorschlag ist interessant. Es gibt eine Menge Varianten für ein schönes Sommergetränk - hier die Beiträge aller Mitretter: