pe: Trocken Brot macht Wangen rot....

Und wieder mal ein Spruch von meiner Oma. Der geht nämlich so zu Ende.....spitzen Arsch und frühen Tod ;)
Seit einiger Zeit backe ich unser Brot selbst. Nach lang zurückliegenden Versuchen mit diversen Brotbackmischungen, die mir nicht wirklich was gebracht haben, war ich ganz davon abgekommen. Ein Brotbackautomat kam nicht in Frage, oder besser nicht in die Küche. Ich kenne mich: am Anfang wird`s benutzt, dann steht`s im Weg und wandert in den Schrank und dann wird`s einfach nur vergessen.
Nachdem mir eine Freundin berichtet hat, dass sie aus Gründen einer Weizenunverträglichkeit ihr Brot selbst backt, wurde ich wieder neugierig. Sie bereitet den Teig aus vier einfachen Zutaten: Roggenmehl, Wasser, Hefe und Salz. Und ich bin infiziert und backe seitdem auch. Mal mit, mal ohne Körner, mal mit Roggenmehl, mal mit Roggenschrot oder gemixt. Es ist so einfach und immer ohne große Vorbereitung zu backen, vorausgesetzt man hat die Zutaten in Vorrat.
Und das Brot hält extrem lange frisch und wenn es aus dem Ofen kommt und abgekühlt ist, gehört mit das "Kniestchen" oder "Rämpftchen" - das ist Thüringisch und es gibt in jeder Gegend einen anderen Ausdruck dafür. Und damit es mir nicht geht wie von meiner Oma beschrieben, kommt ein schönes Stück Butter dazu und Salz drauf. Mmmmmm...............

Lecker Brot

600 gr. Mehl (Roggen, Dinkel oder Mischungen, auch mit Teil Weizen möglich) in eine Schüssel geben und  3 Teel. Salz untermischen.500 ml. Warmes Wasser, darin einen Würfel Hefe auflösen. Das Hefe –Wasser über das Mehl geben und mit Hand oder Knethaken mischen. Teig ist sehr klebrig , etwa so wie Fensterkitt ;) Unterarbeiten von - Sonnenblumenkernen,Leinsamen, Kürbiskernen, Nüssen, gerösteten Zwiebeln - möglich. Kuchenform  oder andere quadratische Form mit Backpapier auslegen und Teig einfüllen, glatt streichen. Geht am besten mit den Händen und den Rest mit einem Löffel. Kein Mehl mehr verwenden! Obenauf evtl. nochmals Kerne. Oberfläche etwas bemehlen.
 Form an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig "aus der Form will.
In dem nicht vorgeheizten Backofen bei Ober-Unterhitze
230 Grad für 40 Minuten backen.


Kommentare

  1. Ich kann das leckere Brot und die Teigbeschaffen nur unterstreichen. Ich war ja so neugierig, daß ich es gestern noch mit Kürbiskernen und Roggenmehl fabrizierte. Leider hab ich Dussel das Salz vergessen, aber es schmeckt trotzdem saftig und geschmacklich ausgezeichnet.

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  2. Ich hab´s getan--> ich hab gestern ein wunderbar fluffiges und leckeres Brot gebacken, ganz ohne Komplizierte Garzeiten.
    Und es schmeckt sooo gut- Wahnsinn! Kann ich nur empfehlen.
    Danke für dieses geniale Rezept!

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  3. mit dem Brot hat es mit Pe echt angetan.... jeden 2. Tag wird Brot gebacken.... es schmeckt besser als irgendein gekauftes Brot, ist billig und einfach und leicht herzustellen!

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  4. werde es morgen zum ersten mal ausprobieren - und lasse es euch wissen!

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  5. nun ist es soweit - brot gebacken und verkostet - ist echt gelungen und sehr lecker - erflog auf jeder linie - heute war es mit "nur" weizenmehl - morgen kommt roggenmehl dran!

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  6. Langsam aber sicher entwickelt sich das Brotbacken zu einer Manie! Es wird kein Brot mehr gekauft, nur noch "gebacken, gebacken, gebacken". Ich finde es herrlich wie variantenreich man das Brot zubereiten kann..... mit Nüssen, Kümmel, mal bisserl mehr Roggen-, mal bisserl mehr Weizenmehl oder Dinkel.... Ich kann nur sagen: "ned lang lesen und reden - einfach versuchen"!

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  7. Hab ich schon erwähnt. dass es bei uns nur noch selbst gebackenes Brot gibt?
    Dunkles Roggenmehl ist das Ausgangsmehl.
    Lecker und ohne Schnickschnack, wie Teig füttern usw.....
    DANKE!

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  8. Roggenbrot mit Hefe gebacken ,ist nicht wirklich Roggenbrot. Sauerteig ist das Zauberwort
    Gruß Schnippelboy

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