Die Giftigeblonde kommt zum Kaffee und es gibt eine Nusspotize

Walnusspotize

Potizen unterscheiden sich vom allseits bekannten Nussstrudel dadurch, dass man sie ein bissal anders einrollt und man dann ein anderes Muster als bei einem klassischen Strudel hat.

Walnusspotize


Walnüsse habe ich diesmal wieder erstens selbst gesammelt und dann von einem Freund eine ganze Schachtel bekommen. Es ist ein bissal mühsam wenn man die selber auslösen muss, andererseits weiß man was man hat und weiß, dass die Nüsse aus der Heimat sind und nicht irgendwoher hergekarrt.

Man kann Walnüsse, wenn man sie nicht alle braucht, auch unverarbeitet, also nicht gemahlen oder sonst wie bearbeitet, super einfrieren, und sie dann bei Bedarf auftauen. Länger als zwei- drei Monate würde ich sie aber aufgrund des sehr hohen Fettgehalts nicht tiefgekühlt lassen.

Und natürlich sind so frische Walnüsse auch ein super Snack, statt Chips und Co, knabbert man dann halt ein paar Nüsse, vielleicht sogar mit gutem Käse.

Und natürlich finden Nüsse in der Weihnachtsbäckerei ihren Platz. Da könnte ich mir auch schon Gedanken machen, was ich heuer backen werden.

Habt ihr schon Pläne was auf euren Keksteller muss dieses Jahr?

Walnusspotize

So habe ich meine Potize gemacht:

Für den Teig:
250 g Mehl
3 g Salz
30 g Butter
30 g Zucker
Mark einer halben Vanilleschote
20 g frische Hefe/Germ
1 Ei
130 ml lauwarme Milch
Ein Schlückchen Rum

Ein Ei mit etwas Milch vermischt zum Bestreichen


Für die Fülle:
400 g Nüsse, fein gemahlen
Zucker, Milch und Rum nach Bedarf

Eine rechteckige ca. 30 cm lange Backform, mit Butter ausgetrichen und mit Mehl bestäubt.
Alle Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine oder dem Mixer zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Diesen zugedeckt eine Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Form vorbereiten und die Fülle herstellen:
Nüsse mit Milch, Rum und Zucker vermischen, die richtige Konsistenz ist eher pastenmässig als flüssig. So dass man sie mit einem Kuchenspatel auf den Teig streichen kann.

Den Germteig zu einem Rechteck ausrollen, ca. 30 mal 40 cm. Die Fülle auf der gesamten Teigfläche aufstreichen. Dann erst von einer, dann von der zweiten Seite einrollen, so dass sich die zwei Rollen in der Mitte treffen.

Gebt die Rolle in die vorbereitete Form, deckt das wieder zu und lasst es nochmal eine halbe Stunde ruhen. Backrohr auf 160° Ober/Unterhitze vorheizen.

Mit einem Pinsel die Ei-Milch Mischung auf die Oberfläche streichen und ca. 1 Stunde backen. Ich hab die Pinze die letzte halbe Stunde Backzeit aus der Form genommen und die Potize so fertiggebacken.

Vor dem Rausnehmen mal kurz auf den Boden der Pinze klopfen, klingt es hohl, ist die Nusspotize fertig. Wer mag zuckert sie noch an vor dem Servieren, haben wir nicht gemacht, sie war uns süß genug.

Gibt kaum was Besseres bei so einem gruslichen Wetter!

Walnusspotize