Geschenke aus der Küche: Ein Adventskalender, den man zum Fressen gern hat

#wirrettenwaszurettenist 
Die Rettungsgruppe trifft sich wieder einmal, um Zubereitungsarten zu retten und damit das Zubereiten von Essen in der eigenen Küche. Und damit soll, gegen den Trend, Industrieprodukten mit schädlichen Inhaltsstoffen der Kampf angesagt werden. Das machen wir das Jahr über mit konkreten Beispielen, jetzt im Dezember aber konzentrieren wir uns auf Weihnachten.


Adventskalender zum aufessen


Weihnachten beginnt das große Schenken und nicht wenig Geld wird in Deutschland dafür ausgegeben. Doch statt stereotyper Weitergabe von immer den gleichen Aufmerksamkeiten, vor allem was die süßen Kleinigkeiten angeht, kann man mit ein paar Gedanken und ein paar Zutaten, viel individueller sein. Und man schenkt eben nicht nur Geld, welches man ausgibt, sondern etwas viel kostbarereres, nämlich Zeit.


Adventskalender selbst backen


Das heutige Thema, Geschenke aus der Küche, dafür kann ich viele Beispiele anführen. Bisher habe ich Kuchen im Glas, selbst gemachtes Steinpilzsalz, Eingemachtes wie Chutneys und Marmeladen, selbst gemachte Schokolade und Glühweinmischung , Leberwurst und Pasteten, "Mozartkugeln" und natürlich Plätzchen verschenkt. Die Palette der Möglichkeiten ist groß und jeder macht und verschenkt einfach das, was er/sie am besten kann. Also rein in die Küche und anderen eine echte Freude gemacht. Viele Tipps zu dem Thema findet ihr in den Links zu den Beiträgen der anderen Retter/Innen, im Anschluß an diesen Beitrag.

Ja, und was gibt es nun aus meiner Küche ? Ich habe mich für einen essbaren Adventskalender entschieden und ich muss sagen, dass hat mir schon mal einen Riesenspaß gemacht. Und weil der auch noch schmeckt, wie ich durch ein paar extra gebackene Kostproben feststellen konnte, werde ich sicher Jemandem eine große Freude damit machen können


Adventskalender backen Mürbeteig

Essbarer Adventskalender aus Mürbeteig


Zutaten

100 g Zucker
200 g Butter
300 g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
1 EL Vanillezucker
1 Bio Zitrone (Abrieb)

Kuvertüre
1 Würfel Kokosfett
Pistazien, gehackt
Deko nach Wahl
Zuckerschrift

Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und mit den anderen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen 5 mm dick ausrollen. Einen großen Teil, etwas größer als A4 ( ca. 21 x 30 cm) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und zwei Löcher zum aufhängen ausstanzen. Aus dem restlichen Teig etwa 2,5 cm große Vierecke und Kreise ausstechen bzw. ausschneiden. 

Diese mit auf das Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei Umluft 175 Grad backen, bis der Teig goldbraun ist. Die kleinen Teile habe ich etwas vorher herausgenommen, damit sie nicht zu dunkel werden. Die gesamten Teilstücke auskühlen lassen.

Mit Kuvertüre  nach Wahl verzieren, die kleinen Teigstücke mit den Zahlen versehen und mit Zuckerguss auf den Untergrund kleben. Über Nacht gut auskühlen lassen.

Jetzt kann das knabbern bis zum Heiligen Abend losgehen. Jeden Tag einen kleinen Keks und am 24.12. teilen sich alle den ganzen restlichen Kalender.


Adventskalender selbst gebacken


Die beiden Erfinder der Rettungsgruppe sind Sina, die Giftigeblonde und Susi, die Turbohausfrau. Danke fürs Zusammenhalten der munteren Schar unterschiedlichster Blogger/Innen.