Samstag, 13. Mai 2017

Ein Büchlein über Avocado und Avocadoöl und mit der Frucht ein frischer, sommerlicher Salat

Die Gesundheitsjournalistin Deborah Weinbuch schreibt für Publikums- und Fachzeitschriften . Ihr bevorzugtes Thema ist bewusster Genuss und mehr Energie fürs Leben. Im Komplett-Media Verlag ist jetzt eine Broschüre erschienen, die sich ganz der Avocado und dem Avocado Öl widmet. Die in Hamburg lebende, freiberufliche Autorin, hat darin Ratschläge für Haare, Haut und Küche zusammen getragen.

Sommerlicher Salat

Für mich ist die Avocado eine bevorzugte Zutat an den Salat und natürlich als würzige Guacamole immer ein Highlight. Durch den Blick über den Tellerrand, hier besonders nach Bochum zu meiner Genussfreundin aus dem Gourmetbüdchen, habe ich die Avocado auch als cremige Eisgrundlage kennen gelernt. Und das man mit ihr hervorragend backen kann, dass hat jüngst Sabine in Wien auf dem Blog Bine kocht bewiesen.

Die Butter des Waldes , wie die Avocado auch in ihrer Heimat Südamerika liebevoll genannt wird, hat nicht von der Hand zu weisende Eigenschaften:
- den gesündesten Fettmix unter der Schale
- den höchsten Proteingehalt aller Früchte
- reichlich lösliche Ballaststoffe
- ein beeindruckendes Vitalstoffprofil.

Seit einigen Jahren wächst auch in Deutschland der Appetit auf die Frucht und der Import hat sich drastisch erhöht. Neueste Forschungsergebnisse entdecken krebshemmende Stoffe und die besonderen Fette schützen Hirn und Herz, unterstützen aber gleichzeitig auch die Regeneration von Haut und Haaren. Kein Wunder also, dass die Avocado zu den viel gepriesenen Superfoods gezählt wird.

Sommerlicher Salat


Aber der große Appetit auf Avocado hat auch Nachteile in den Anbauländern. Einem Artikels der Zeitschrift Focus entnehme ich folgendes: "Um dem Hunger auf Avocados gerecht zu werden, werden im Hauptanbaugebiet in Mexiko ganze Wälder illegal abgeholzt. Im Westen des Landes werden auf rund 137.000 Hektar Avocados angebaut. Damit sie möglichst schmackhaft werden, brauchen sie vor allem eines: reichlich Wasser. Laut „Zeit Online“ müssen 1000 Liter Wasser investiert werden, um ein Kilogramm Avocados ernten zu können. Zum Vergleich: Salat in der gleichen Menge kommt mit nur etwa 130 Litern aus. Wer also umweltbewusst leben möchte, sollte in Zukunft besser auf die leckere Superfrucht verzichten."

Ich denke, wie immer ist der goldene Mittelweg die Lösung. Gesund essen, auch mit Avocado, aber eben bewusst und in verantwortlichen Mengen. Und seien wir doch mal ehrlich, Superfood brauchen wir nicht aus Mexiko, davon bieten unsere heimischen Nahrungsmittel auch eine ganze Menge. Also ab und an, weil sie eben auch großartig schmeckt und ihre Vorteile auf der Hand liegen. Aber nicht zu oft, damit wir sie auch noch zu schätzen wissen, die Superfrucht.  

Das von Deborah Weinbuch empfohlene Öl der Avocado beinhaltet die konzentrierte Kraft der Frucht. Es macht sich eingerührt in Masken und Pflegecrems sehr gut, schenkt ein jugendliches Aussehen (was noch zu bewiesen ist) macht Haut und Haare samtig-weich und elastisch (was schon bewiesen ist) und schützt vor schädlichen Umwelteinflüssen (was man sich denken kann).

Weiter möchte ich auf die ausführlichen Betrachtungen nicht eingehen und euch einfach das kleine Buch empfehlen. Viele Tipps und Informationen machen uns schlau zum Thema Avocado. Erwähnen muss man aber unbedingt noch, dass Avocado als Appetitzügler fungieren können, da sie einen hohen Faktor an Sättigung haben und die Fettverbrennung fördern.

In dem Buch finden sich eine Vielzahl an Beauty und Kochrezepten. Wo kaufe ich das Öl, was mache ich mit dem Kern, wie erkenne ich den richtigen Reifegrad. Diese Fragen werden beantwortet und danach folgen Rezepte für Massageöl, Masken, Haarpflege bis hin zu den Rezepten für die Küche.

Ich habe mich inspirieren lassen und einen sommerlichen Salat zubereitet.


Sommerlicher Salat mit Avocado, Garnelen, Mango und Spargel

Sommerlicher Salat


An Zutaten benötigst du für 4 Personen: 

20 Garnelen
1 Avocado
6 Stangen Spargel (wenn der noch Saison hat)
alternativ: 1 Fenchelknolle, oder später im Jahr Schwarzwurzel
1/2 reife Mango
1/2 Paprika
Zwiebellauch, Kresse, Kerbel

Dressing:
1 EL Aprikosenmarmelade
1 TL Senf mittelscharf
Himbeeressig
Salz, Pfeffer, Zucker, 
Piment d`Espelette
1 Bio Zitrone

Den Spargel putzen und in Rauten schneiden und mit etwas Salz und Zucker marinieren. Die Garnelen in der Pfanne garen, wenn sie noch roh sind. Die Mango in Stücke schneiden, die Paprika schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Kräuter hacken oder schneiden. Vom Spargel angesetzte Flüssigkeit abschütten und alle Zutaten gut vermischen.

Aus den Zutaten ein Dressing rühren und nach eigenem Geschmack abschmecken. Den Salat damit mischen. Die Zitrone waschen und abreiben. Etwas Saft und etwa 1TL Abrieb zum Salat geben und anrichten.


Wenn euch das Büchlein interessiert, kommt ihr hier direkt zum Kauf bei Amzon:

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