Samstag, 16. Januar 2016

Der Fisch von gestern. Nochmals Seesaibling, gebraten

Schnee von gestern ? Ne.ne....bei uns liegt immer noch kein Fitzelchen. Wie oft mutiert der Eingangstext zum Blogpost auch als Bericht zur aktuellen Wetterlage. Nichts beeinflusst unsen Alltag so sehr, wie die aktuelle Wetterlage, oder sagen wir nicht viel. Also nochmals als Klartext: Etwas kühl, mit 1 Grad minus, keine Flocken !

So, dass wäre also auch abgehakt. Also kein Schnee von gestern, aber der Fisch von gestern. Den habt ihr hier schon mal zum Jahreswechsel gesehen. Beim Einkauf waren meine Augen zu groß und so kam ein Stück davon in den TK. Gestern zum Freitag hatte er seinen Auftritt. Auf dem Teller traf er auf karamellisierten Chicorée, ein zitroniges Kartoffelpüree und zusammen lagen sie in einer Estragon Buttersoße.

Eine Spontankombination. So ein bisschen beeinflusst vom Inhalt des Kühlschrankes. Aber durchaus gelungen und deshalb gebe ich es als Empfehlung mal an euch weiter. Oder sagen wir besser die Empfehlung lautet, Mut zum ausprobieren und variieren bei jeder Mahlzeit zu haben, die ihr zubereitet.

Seesaibling, Püree, Chicorée und Estragonsoße

Das Kartoffelpüree wird zubereitet wie immer, mit Milch, Muskat und Butter. Zum Schluß reibst du eine unbehandelte Zitrone ab und gibst den Abrieb dazu, ebenso ein wenig von dem Saft - nicht zu viel. Das Püree stellst du warm.

In einer Pfanne erhitzt du etwas Butter und gibst, wenn sie beginnt braun zu werden, 1 Esslöffel Ahornsirup dazu. Darin wird der geviertelte Chicorée gebraten. Pass auf, dass er nicht zu weich wird. Etwas salzen und mit einem Spritzer vom Zitronensaft abschmecken.

Ein Klecks Butter schmelzen und 1 Esslöffel Mehl einrühren, sofort mit Gemüsebrühe auffüllen und aufkochen lassen. Die sämige Soße etwa 5 Minuten köcheln lassen, dass der Mehl Geschmack verkocht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nochmals etwas Butter darin schmelzen lassen. Den frischen Estragon klein hacken und unterziehen. Nicht mehr kochen lassen.

Der Saibling wurde gewaschen gesalzen, gepfeffert und die Hautseite wenig mehliert. In einer Butter- Öl Gemisch wurde der zarte Fisch  auf der Haut knusprig gebraten, nur ganz kurz gewendet, dann wieder zurück und vom Feuer gezogen. Er braucht noch etwa 5 Minuten zum gar ziehen und dann kannst du anrichten. 






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