Dienstag, 8. Juli 2014

Hanseatentorte, oder wie ich schon wieder jede Menge backe

Ich backe schon wieder. Das mir das nicht zur schönen Angewohnheit wird. Warum ich das eigentlich nicht so oft mache, habe ich öfter berichtet. Diesmal wollte ich so richtig auftakeln, denn Herr pe. hatte Geburtstag. Das da keine gekauften Kuchen auf den Tisch kommen ist Ehrensache.

Herr pe. , eigentlich immer der Verfechter der einfachen Küche sagte,  wenn am Sonntag Besuch kommt, back doch mal einen Marmorkuchen. Das ist ja nun mal sein Leib-und Magenkuchen, aber so zum vorzeigen beim Besuch nicht direkt geeignet. 

Wer hilft da also aus der Patsche ? Richtig. Das Web 2.0 - hier finde ich den Zebrakuchen. Nichts weiter als ein Marmorkuchen, aber eben auf andere Art- und Weise in die Form gebracht. Du machst also den Marmorkuchen deiner Wahl ( Verhältnis Weiß - und Schokoteig 1:1 )und dazu nimmst du eine runde Form. Genau in der Mitte beginnst du mit 3 Esslöffeln weißem Teig. Darauf in die Mitte 3 Löffel Schokoteig und wieder genau in die Mitte 3 Löffel weiß.....bis alles aufgebraucht ist. Obenauf nach dem backen einen Schokoguss ,fertig ist das "Zebra" und jeder sagt....was ist  d a s  denn ?



Als nächste Krönung der Kaffeetafel habe ich mich für die wunderbaren Joghurt-Minze-Erdbeerschnittchen entschieden. Die kommen immer sehr gut an, sind lecker und schön kühl serviert ein Hit. Das Rezept findet ihr hier im Blog.


Zu guter letzt, oder besser als erste Wahl weil ihr das Rezept noch nicht kennt, habe ich mich für eine "Hanseatentorte" entschieden. Für den Namen übernehme ich keine Garantie, denn wie so oft haben Rezepte in unterschiedlichen Landesteilen auch unterschiedliche Namen. Gut möglich, dass die Norddeutschen das unter Thüringertorte kennen.
Spaß beiseite, hier zur Anleitung und zum Rezept.

Da die Stachelbeeren gerade reif sind, oder besser kurz vor reif da sind sie zum backen am besten, habe ich mich für diesen Kuchen entschieden und ich esse ihn sehr gern. Er wird nicht oft gemacht, da er schon ein bisschen aufwendig ist. Zumindest für jemanden wie mich, der  nicht so oft backt.

Fangen wir an.......

125 gr. Butter, 125 gr. Zucker, 5 Eigelb, 150 gr. Mehl, 2 Teel. Backpulver zu einemTeig rühren. Masse auf zwei Böden verteilen. Ich habe die Masse komplett auf einem Blech gebacken und dann geteilt. Zum einen wollte ich "eckige" Schnittchen und zum anderen war ich dann gleich mit einem Gang fertig. Ich schreibe euch das Original auf.

Die 5 Eiweiß steif schlagen und dabei 150 gr. Staubzucker zugeben. Das Eiweiß auf den Böden gleichmäßig verteilen und darauf  etwa 80 gr. Mandeln (Blättchen) verteilen. Bei mittlerer Hitze 20 Minuten backen. Böden auskühlen lassen.



Stachelbeeren mit Zucker etwas Saft ziehen lassen und aufkochen. Das Rezept geht auch mit Stachelbeeren aus dem Glas, oder mit Beeren jeder Art. Himbeeren, Kirschen etc. 
Eventuell Saft abgießen, Früchte müssen relativ trocken sein.
500 ml. süße Sahne sehr steif schlagen mit 1 Vanillezucker. Auf den unteren Boden etwas Sahne streichen und darauf die abgetrockneten Beeren verteilen. Die restliche Sahne darauf geben und den zweiten Boden obenauf setzen. Mit Staubzucker bestreuen.



Das ist für mich der leckerste Sommer-Kuchen der Welt ;) Und wie der im Anschnitt aussieht, dass müsst ihr glatt selbst ergründen. Tut mir leid, aber er war weg und auf dem Tisch, ehe ich zur Kamera greifen konnte.




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