Junior Cooking

Kein Lieblingsessen ? Na, dann finden wir doch  was.......


Omatag und meine Chancen stehen gut, in der Küche mit L. mal wieder was zu basteln. Er hat nämlich Hunger. Das ist die beste Voraussetzung, ihn zum mittun zu überreden.

Fangen wir also mit der Planung an, was es geben soll. L. hat kein Lieblingsessen, stellen wir fest. Das ist für mich unverständlich. Wenn nicht eines, dann aber doch ein paar Sachen die man gern isst. Nein, hat er nicht ! Schon etwas genervt.....

Denke ich an meine Jugend zurück gab es welche, an die ich mich heute noch gern erinnere. Bei uns gab es den schönen Brauch, dass jeder der Geburtstag hat sich etwas wünschen darf und da war ich um eine Entscheidung nie verlegen. Kartoffelpuffer mit Apfelmus, Reisbrei, Leberknödel und Sauerkraut, Eier mit Senfsoße, Königsberger Klopse....Alles Sachen, die ich heute gern noch koche.

Zurück zu L., der auf Grund des oben erwähnten Hungers dann doch noch zur Mitteilung von Details bereit ist.  Nudeln.....vielleicht irgendwas mit Tomaten...und vielleicht Fleisch, oder? Geht das, Oma ?


Tomatensugo mit Polpette

Natürlich geht es und ich entschiede mich für Spiralnudeln, Tomatensugo und Polpette di carne - eben alles so ein bisschen italienisch angehaucht. Polpette, lieber L., sind die kleinen Hackfleischbällchen und Sugo ist eine dicke Tomatensoße, hier mit fruchtigen Stückchen.

Die Nudeln kennst du, fangen wir also an. Zutaten findest du wieder hier, alle auf einen Blick:



Zuerst beginnst du auf alle Fälle mit dem Hände waschen, denn hier geht`s gleich damit in die Schüssel. Dann kommt das mischen der Zutaten für das Hackfleisch. Das kaufst du beim Metzger am besten schon gewürzt. Eine halbe Zwiebel schneidest du klein und gibst die dazu. Von dem Brötchen (Semmel) schneidest du die Hälfte ab und weichst es in Wasser ein. Wenn es ganz klitschig ist, drückst du es ein bisschen aus und gibts es dazu. Ebenso das Ei. Wenn das alles drin ist, wird solange gemischt, bis alles gut verbunden ist. 

Dann, wie ich es dir gezeigt habe, Hände etwas feucht machen, mit dem Esslöffel immer die gleiche Menge aus der Schüssel nehmen und die Kügelchen rollen. Wenn die nicht so richtig rund werden ist es kein Problem, flach schmecken sie genauso. Aber du hast das ja schon nahezu perfekt gemacht.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Kügelchen langsam schön braun braten. Die stelltet du dann beiseite.



Die Büchse mit den geschälten Tomaten öffnen, die Tomaten in Stücke schneiden. Wenn du richtig schlau bist, kaufst du gleich eine Büchse Tomaten in Stücken ;) Den Rest der Zwiebel und etwas Knoblauch schneidest klein und in einem Topf lässt du es mit etwas Öl glasig werden. Dazu gibst du die Tomaten mit Saft und lässt es mäßig kochen. Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker kommen dazu. Ein Lorbeerblatt legst du zum kochen rein (das kommt später wieder raus) und von den Kräutern die du hast schneidest du ein bisschen klein und gibst sie in den Topf. Du erinnerst dich, hier bei mir war es Rosmarin und Thymian. Man kann auch getrocknete Kräuter verwenden, die habt ihr sicher auch zu Hause.

Die Soße lässt du noch ein bisschen kochen und setzt in der Zeit das Wasser für die Nudeln auf. Wie du die kochst, brauche ich dir ja nicht mehr erklären, darin bist du schon Meister ;)
Sind die Nudeln fertig wird angerichtet, d.h. alles auf den Teller und darüber ein bisschen klein geschnittenen Basilikum, wenn der gerade verfügbar ist. Das passt sehr gut. Und schon hast du ein wunderbares Essen, ganz italienisch angehaucht.


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.......und wie macht man nun Kartoffelbrei?





L. hat heute keinen Bock mit mir zu kochen. Er hat im Moment eigentlich so Null Bock auf Nix. Sagt man eigentlich "Null Bock" überhaupt noch? Ich werde ihn gelegentlich fragen müssen. Im Moment lerne ich gerade wie man sich extrem cool begrüsst und versuche in jeder Hinsicht am Ball zu bleiben, ohne lächerlich zu wirken. Und wenn ich mich aufrege, werde ich zum chillen geschickt. Nun ja.....

Was gibts zum Abendbrot, Oma? Ich hab Sauerkraut und Thüringer Bratwürste. Die kaufe ich bei unserem Fleischer in der kälteren Jahreszeit fertig gebraten. Da werden sie frisch vom Holzkohlengrill eingeschweisst und ich mache sie in der Verpackung im Wasserbad warm. Dann nochmals kurz durch die Pfanne jagen und sie sind fast so gut wie frisch vom Rost. Was wollen wir dazu essen? Ach komm, sagt L., wir machen Kartoffelbrei. Das geht schnell. Hast du auch den aus dem Beutel, wo schon Milch dran ist ? 

Ich. glaube. es. nicht. !

Nein, sage ich, Kartoffelbrei kommt nicht aus dem Beutel, sondern der wird aus Kartoffeln gemacht und es geht fast genauso schnell, schmeckt besser und ist gaaaanz natürlich und gesund. Ich habe gewonnen, denn jetzt kommt die Frage......und wie macht man den dann?

Hier also für Dich zum nachkochen auch für zu Hause.  Kartoffeln abwaschen, schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser ganz weich kochen. Immer eine Portion abtropfen lassen und durch die Kartoffelpresse quetschen. Wenn ihr keine zu Hause habt, gibst du die abgetropften Kartoffeln in einen Topf und stampfst mit einem Kartoffelstampfer, oder mit irgendwas. Wenn da noch kleine Stückchen drin sind, ist es gar nicht schlimm. Dann nennst du es einfach Kartoffelstampf und alles ist gut.



Dann setzt du in einem Topf Milch zum kochen auf und gibst unter die Kartoffelmasse nach und nach so viel, dass sie schön cremig wird. Dabei kräftig rühren. Jetzt schmeckst du nochmals mit Salz ab und reibst ein bisschen Muskatnuss darunter. Wenn der Kartoffelbrei schon so richtig gut schmeckt, kommt als Krönung noch ein schönes Stückchen Butter dazu. Solange rühren, bis die geschmolzen ist. 

Hier kommen nochmals die Zutaten in der Reihenfolge ihres Auftritts. Die sind eigentlich alle immer vorhanden.



Na und, was sagst du, aus der Tüte oder selbst gemacht ?  Aber sag` jetzt ja nix falsches ;)





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Mc PeLe

Oma versteht alles und Oma ist immer da wenn man Enkel sie braucht. Das ist so und das wird so bleiben. Ein ehernes Gesetz sozusagen. Mit Oma kann man alles machen, nur wenn es heißt.....mein lieber Schwan, oder mein lieber Scholli....(drohend gesprochen!) dann weiß der Enkel jetzt ist es Ernst. Da wird schnell nochmal getestet, ob die Grenze wirklich überschritten ist und dann wird gespurt. Ja, da haben wir so unserer Rituale und die tun uns beiden gut, nicht wahr?

Und zu einer regelmäßigen Gewohnheit soll es ja auch werden, dass wir zusammen unsere Mahlzeit zubereiten, wenn Oma-Tag ist. Natürlich auch für Opa pe. , der isst da gern mit.
Heute ist Opa pe. nicht zu Hause und so können wir das machen, was wir lieben und der Opa gar nicht möchte: Burger. Fast Food, aber schön slow zubereitet und gegessen wird dann schon schnell, weil es so gut schmeckt.




Also einen Burger, einen ganz speziellen. Wir nennen ihn den Mc PeLe :) Wenn du den mal zu Hause zubereiten möchtest, dann such dir Unterstützung, zum zubereiten und zum essen. Wir machen 6 mittelgroße Teile ;)

Zuerst der Teig für die Brötchen. Klingt nach schwer, ist aber ganz leicht. Du nimmst 150 gr. Weizenmehl und 150 gr. Roggenmehl, 250 ml, lauwarmes Wasser, 1 Teel. Salz und ein kleines Beutelchen Trockenhefe. Alles vermengen, Hände waschen und die Schüssel mit dem Teig abdecken und erst mal beiseite stellen.

Inzwischen wäscht du eine große Tomate und eine grüne Gurke, den Ruccola sortierst du aus und wäschst ihn auch und lässt ihn abtropfen. Eine Zwiebel wird geschält und in Ringe geschnitten und 6 Scheiben von den wunderbaren dünnen, italienischem Speck den ihr zu Hause noch im Kühlschrank habt, legst du dir zurecht.

Die Avovado zerlegst du so, wie ich es dir gezeigt habe. Längst in der Mitte durchschneiden, und etwas drehen, dann geht sie auseinander. Du brauchst eine schöne weiche, denn nach dem schälen wirst du sie schnell mit Zitronensaft beträufeln, damit die nicht schwarz wird und dann mit der Gabel zerdrücken. Dazu kommt etwas Knoblauchsalz (oder nur Salz, wenn du das nicht möchtest), etwas Pfeffer und 2 Eßl. saure Sahne. Das gibt eine schöne geschmeidige Masse zum aufstreichen.

Den Backofen stellt du jetzt an auf 180 grad, Umluft und heizt ihn vor.
Jetzt gehst du noch mal zum Teig, der ist inzwischen gegangen, so nennt man es wenn er sein Volumen durch die Hefe vergrößert. Den Klumpen knetest du kurz durch und formst dir eine Rolle. Wenn das an den Fingern klebt kein Wasser nehmen, sondern immer etwas Mehl. Die Rolle schneidest du in 6 gleichgroße Teile. Formst die ein bisschen rund und flach, so wie Burger Semmeln eben, und wälzt sie in Sesam.
Jetzt in den Ofen und etwa 30 Minuten backen.

Das Rindergehackte (etwa 600 gr.) würzt du mit Salz und Pfeffer und gibst einen Teel. Senf und einen Eßlöffel Ketchup dazu. Wieder gut durchkneten, zur Not auch mit der Hand. Also sauber sollten die schon sein ;) Jetzt in 6 gleiche Teile zerteilen und als flache Klopse formen.

In einer Pfanne brätst du den Pancetta aus und legst ihn danach auf ein Küchenkrepp zum entfetten. In dem ausgetretenen Fett brätst du ganz langsam die Zwiebelringe knusprig und legst sie auch auf das Küchenvlies.
Da hinein kommen jetzt die Fleischteile, die du langsam von beiden seiten brätst, dass sie schön braun werden und innen saftig bleiben.




Die Brötchen sind jetzt sicher fertig. Du nimmst sie aus dem Ofen, lässt sie ein bisschen erkalten und schneidest sie dann gleich auf. Sind sie ausgekühlt kommt auf beide Hälften schön dick die zerdrückte Avocado, dann eine Scheibe Tomate, 2-3 kleine Scheiben Gurke, ein paar Blätter Ruccola, der Pancetta, die Zwiebelringe und als Krönung das noch lauwarme Fleisch.

Und jetzt schnell einen Teller, eine Serviette und los geht`s. Mit vollem Mund spricht man nicht und lesen sollte man auch nicht, dass lenkt nur von dem Genuss ab. Also, ich bin schon weg, bis nächste Woche :)

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Jägerschnitzel

Jetzt wird es aber mal wieder Zeit, dass wir hier auf der Seite was Neues bringen. Es war mal wieder Oma-Tag. Einmal wöchentlich wollen wir das weiter so machen, obwohl in den letzten Wochen da immer mal wieder Tage ausfallen. Der Enkel wird älter und hat, vor allem auch seit er jetzt in der Stadt wohnt, eigene wichtige Termine. Aber Oma ist da verständnisvoll und der Kontakt bleibt auch so ein enger.

Also Leo ist da und die Frage steht, was machen wir heute bzw. was gibt es zu essen. Das eine mit dem anderen verbinden ist immer wieder schön und so kommt heute ein neues Rezept auf diese Seite. Sie soll eben auch dazu dienen, dass Leo sich mit dem entsprechenden Rezept bzw. Hinweisen dazu online versorgen kann, wenn er mal zu Hause hungrig ist und keiner da ist, der ihm was kocht.



Wir machen heute ein richtig schönes Jägerschnitzel mit Bratkartoffeln.

Du brauchst dazu Kartoffeln, eine etwa 1cm dicke Scheibe Jagdwurst und 1 Ei (pro Person), 1 Ei zum panieren, Etwas frisches wie Gurke oder Tomate, Fett zum braten, etwas Mehl und Semmelbrösel, Salz und Pfeffer.

Die Kartoffeln werden geschält und in etwa 1 cm große Würfel geschnitten. Wir machen die Bratkartoffeln heute aus rohren Kartoffel, da du keine gekochten zu Hause hast. Wenn du das mit 1 cm nicht schaffst, schneide sie lieber etwas größer und pass auf deine Finger dabei auf ;)

In einer Pfanne erhitzt du ein bisschen Öl welches sich zum braten eignet. Am besten Sonnenblumen oder Rapsöl. Ist es heiß, gibst du da hinein die Kartoffelwürfel und bräst sie schön langsam braun und knusprig. Da musst du immer mal umrühren. Und kosten, damit du merkst wenn sie weich genug sind. Kurz vor dem Ende der Zeit streust du ein bisschen Salz und wenn du möchtest Pfeffer darüber.



Wenn die Kartoffeln braten, kannst du schon die Wurstscheiben panieren. Dazu machst du dir 3 Teller, auf einen kommt etwas Mehl, dem anderen Semmelbrösel und auf den dritten ein rohes Ei. Das zerrührst du mit der Gabel. Jetzt werden die Wurstscheiben erst in Mehl, dann in Ei und dann in den Semmelbrösel gewälzt und in eine Pfanne gegeben, in der du auch noch ein bisschen Öl erhitzt hast. Lass sie erst mal anbraten und wenn sie unten braun werden, vorsichtig umdrehen und auch von der anderen Seite braten.

Sind die Scheiben fertig, legst du sie auf einen Teller mit einer Lage Küchenkrepp, da kann sich das Öl ein bisschen aufsaugen. In der Pfanne kannst du jetzt gleich für jeden der Esser noch ein Spiegelei braten. Auf dem Foto siehst du oben, wie es gut auf dem Teller aussieht. Und jetzt hau rein und guten Appetit. Wenn du das nächste mal Lust zum kochen hast, machen wir einen Würstchengulasch, den hat dein Papa immer gern gegessen.

So, nach dem Essen Mund abwischen, Tisch abräumen und viel wichtiger:  ABWASCH und aufräumen in der Küche ;)

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Paprika_Kartoffel

Zu meiner größten Freude hat mein nun schon sehr erwachsener Enkel die Bitte geäußert, ein bisschen kochen zu lernen. Damit man nach der Schule, wenn Hunger oder Appetit aufkommt, sich was schönes kochen kann (O-Ton). Dem Wunsch komme ich doch gern nach.
Wir haben einmal in der Woche einen Oma-Tag.  Den wollen wir in Zukunft nutzen, um das Abendessen nach Vorstellung von L. gemeinsam zuzubereiten. Ich hoffe mal, dass es für diesen Beitrag noch Fortsetzungen gibt, denn wir wollten auch schon jede Woche zeichnen oder Fotos ordnen, oder die Natur erkunden, oder....
Aber gegessen werden muss ja immer und so gebe ich dem jetzt aus der Taufe gehobenen Projekt doch Zukunft.

Wir beginnen also mit einer Kartoffel-Paprika-Hackfleisch-Pfanne, die L. sich nach den Zutaten ausgedacht hat, die der Kühlschrank und das Gemüse Fach so hergaben. Und das ist doch eine gute Vorrausetzung für Spontankochen nach der Schule.


*Kartoffeln waschen und in einem Topf kochen, bis sie noch etwas fest sind.
*Paprika waschen, putzen und in grobe Würfel schneiden.
*Tomaten vierteln. Von Tomaten und Paprika kann man auch die Haut abziehen, wenn man sich etwas mehr Zeit nimmt. Dann ist das Essen bekömmlicher. Dazu muss man sie in kochendem Wasser 1-2 Minuten ziehen lassen ,abkühlen und dann kann man die Haut abziehen.
*Eine kleine Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.
*Das Hackfleisch zupfen.
*Eine genügend große Pfanne erhitzen und etwas Öl oder Margarine schmelzen lassen. Das Hackfleisch in der Pfanne ausbraten, bis es knusprig ist und dann auf einen Teller geben und beiseite stellen. Die Zwiebel in die Pfanne geben und glasig werden lassen. Dann Paprika und Tomaten dazu geben und unter umrühren garen lassen. Salz und Pfeffer und eine Prise Zucker unterrühren. Nicht zu viel würzen, lieber am Ende abschmecken und noch nachsalzen.
Die Kartoffeln abgießen und den Topf mit kalten Wasser auffüllen und eine Weile stehen lassen. So werden die Kartoffeln kalt und sie lassen sich besser schälen. Die geschälten Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit dem Hackfleisch in die Pfanne geben. Umrühren, abschmecken, fertig, Guten Appetit :)


Warum ich das alles so ausführlich hier schreibe? Damit mein Enkel nachlesen kann wie das so war, mit der Paprika Geschichte. Lassen wir uns also überraschen, was es in der nächsten Woche gibt.

Kommentare:

  1. Ich finde es toll daß du Junior für´s Kochen begeistern kannst... So eine Oma ist goldeswert. Für mich war es mein Opa - wir wissen ja... die böhmische Küche!

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  2. Ich hab das kochen auch bei meiner oma gelernt (aus türingen)und mischte das mit der küche meines vaters (pommern) .....da ist verhungern eher schwierig.oben drauf kam dann die dänische und nun polnische wariante,so wird das leben zu einer kulinarischen reise die garnicht zu früh starten kan :-)

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    1. ja Jens, dass ist ja auch eine schöne Sache, vor allem weil man es sein Leben lang nicht vergisst. Auch wenn die Lust nicht immer da ist (beim Enkel), bleieb ich am Ball :)

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  3. Chillaxen heißt das jetzt, liebe Pe! Chillen war gestern! ;)

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