Das große Thüringer Weihnachtsmenü 2017: Vegetarischer Zwischengang in der Bachstelze Erfurt





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DIE BACHSTELZE IN ERFURT BISCHLEBEN,  CHEF MARIA GROß





Das Haus
Die Firmenphilosophie beruht auf Streetfood, Nachhaltigkeit und Organics - so entnimmt man es der Internetseite. MARIA OSTZONE, das Label, ist mehr als das. Es ist, Zitat, " ein Lebensgefühl, das auf Unkompliziertheit, Innovation und Qualität zielt – ohne dabei zu versäumen, dass Thüringen und seine Bewohner uns ein Zuhause geschenkt haben, auf welches wir zu Recht stolz sein dürfen."
Im ehemaligen Ausflugslokal Bachstelze findet man eine gekonnte Gratwanderung zwischen Biergarten mit exzellenten BBQ und Salat im Sommer, dem sonntäglichen selbst gebackenen Kuchen, bodenständigem Sonntagsbraten im Winter, bis zum Menü der Spitzenklasse. Kurz gesagt ein Wohlfühllokal mit Gemütlichkeit und seinem eigenen Charme, in der Handschrift der beiden Betreiber Maria Groß und Matthias Steube.




Weihnachtsfest Früher&Heute für Maria und Matthias

Maria Groß ist waschechte Thüringerin, aus Straußfurt. Alles was ihren beruflichen Werdegang anbelangt, bevor sie jetzt in der Bachstelze glücklich geworden ist, kennt ihr alle zur Genüge. Deshalb haben wir uns einfach nur über Weihnachten unterhalten. Früher und heute. Der Heiligabend war, so sagt sie, ein total schöner Tag. Maria ist bei ihrer Mutter aufgewachsen und Weihnachten begann mit ausschlafen, gemütlich frühstücken und Märchen schauen. Schon Wochen vorher haben sie gemeinsam gebastelt und die Wohnung dekoriert, so wie sie es jetzt auch in der Bachstelze macht. Am Nachmittag kamen die Großeltern und nach Kirche und einfachem Abendessen, nichts anderes als auch Kartoffelsalat, gab es Geschenke.

Wenn es im November dunkel und hässlich wird, geht es jetzt auch los mit dekorieren der Bachstelze, damit es heimelig wird. Das System von früher wiederholt sich also. Heiligabend ist für sie und Matthias Steube vor allem Gemütlichkeit mit der Familie, die dann zusammen kommt.
Was es zu essen gibt, wissen Beide noch nicht. In diesem Jahr darf der Opa den Speiseplan bestimmen, da er der älteste ist und er sich erinnern soll, an früher. Und sicher gibt es noch ein schönes Dessert, auf das legt die ganze Familie wert. Dann werden sie also nach ausgiebigem Frühstück, Märchen gucken und Essen mit der Familie, vielleicht in der Jurte liegen und, O-Ton  Maria, „sich die Bäuche streicheln“. Und vielleicht wird auch mal wieder Karten gespeilt. Darauf freuen sie sich.





Das Rezept

Kürbispicknick

nennt Maria Groß ihren vegetarischen Gang zum Thüringer Weihnachstmenü

Roh marinierter Kürbis - wird wie Krautsalat etwas geknetet mit Salz und Zucker. Dann mit Essig Öl, Cayennepfeffer und frischem Koriander gewürzt und etwas Granatapfel dazu gegeben.

Der Kürbis aus dem Ofen wird bei 180 Grad auf dem Backblech gegart. Dazu bekommt er ein paar Tropfen Öl und darauf kommt Cayennepfeffer, Muskatnuss, Knoblauch und etwas Salz.

Totentrompeten bringen ein bisschen morbiden Herbstgeschmack und der Blauschimmelkäse zergeht so schön geschmackvoll auf dem möglich warmen, frischen Brot. Komplettiert wird mit frischem Gemüse zum knabbern, wie bunte Bete und ein paar frisch gerösteten Nüssen.


Das kleine Brot ist frisch gebacken. Auf 1 kg Mehl kommt 1 Würfel Hefe, etwas Wasser, 2 TL Salz und der Teig geht etwa 2 Stunden. Danach die Portionen teilen, zu kleinen Kugeln schleifen und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Bei 250 Grad backen.
















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