Montag, 15. Mai 2017

Die Giftigeblonde: Von den Äolischen Inseln zurück gibt es schnelle Küche

Einen wunderschönen Mai Tag wünsche ich Euch!

Habt ihr den Muttertag gut verbracht?
Oder ist der in D gar nicht am 2. Sonntag im Mai? Weil Vatertag haben wir in Österreich an einem ganz anderen Tag.



Vulkan Krater auf Lipari

Ich war die letzte Woche im April in Italien, genauer auf den Äolischen Inseln, solltet ihr mal die Gelegenheit haben dahin zu reisen, bitte macht es! Diese Inseln sind gerade im Frühling wunderbar zu bereisen, es ist nicht zu heiß, aber dennoch warm genug um zumindest im Pool zu schwimmen und die Zehen ins Meer zu strecken, das alles habe ich gemacht. Und natürlich habe ich alle Inseln besucht, bevor mein Frühlingsrezept für den Mai kommt, schaut euch doch die Bilder an.


Madelbaum 

Natürlich habe ich auch köstlich gegessen. Entgegen meiner Annahme, dass bei einer Gruppenreise übler Touristenfraß (sorry für das böse Wort) ganz schreckliches Essen gereicht wird, wurde uns köstliches Essen in einem 5 Stern Haus gereicht. Unser schnuckliges Hotel, das eher wie eine kleine Anlage mit lauter kleinen lieben Wohnungen ausgestattet war, hatte nämlich nur Frühstück zur Verfügung. So durften wir jeden Abend ins Schwestern Hotel fein speisen gehen, das lag auch nur 2 Minuten entfernt.


Guter Wein zum Abendessen


Gelato !

An einem Abend gab es frischen Salat und wir fanden auf unserem Tisch eine Flasche köstlich aussehendes Olivenöl vor. Der Geruchstest hat uns auch sofort bestätigt, dass das wunderbar schmecken wird und so war es auch.


Die berühmten liparischen gesalzenen Kapern



Wilder Fenchel

Meine Mama und ich haben dem Hotelbesitzer dann je ein Flaschal Öl abgeluchst, abgefüllt in eine leere Flasche Mineralwasser :-)
Er erzählte uns, dass seine Familie das selber anbaut und eigentlich nur für die Familie verwendet, aber letztes Jahr war die Ernte so groß, dass er in seinen Hotels und in seinem Luxusrestaurant in Lipari ebenfalls dieses Olivenöl serviert.


Regionales Olivenöl

Daheim angekommen, war unser Kühlschrank ziemlich leer, aber Nudeln gibt’s hier immer, die Kräuter im Garten sind gut gewachsen und der Schnitt/Pflücksalat ist auch erntebereit gewesen.

So ein richtiges Rezept ist das ja gar nicht, ihr kocht Nudeln nach Wahl in reichlich Salzwasser, ich hab zwei Sorten gemischt, wisst ihr warum? In Lipari, habe ich in einem Restaurant ein Pastagericht gesehen dass Pasta Misto hieß, gemischte Pasta,..und ich dachte, na das passt doch, so kann man Reste von einzelnen Packungen gut aufbrauchen.


Ihr geht in euren Garten, und erntet quer durch die Kräuterbeete, bei mir ist das drinnen:
Rucola, Rosmarin, Thymian, Majoran, Maggikraut, Petersilie, Salbei, Schnittlauch und Olivenkraut.
Habt ihr keinen Garten, dann kauft am Markt ein paar Bund Kräuter ein, die die euch schmecken, das ist ganz individuell zu handhaben.

Zerkleinert die Kräuter, vermischt sie mit reichlich gutem Olivenöl, und vermischt sie mit den gekochten, noch heißen Nudeln!

Basta! Mehr isses nicht, wer mag gibt noch geriebenen Käse drüber, oder ein bissal frische Chili, aber eigentlich schmecken die frischen frühlingshaften Kräuter wirklich wunderbar mit den Nudeln und dem Öl, es braucht nicht mehr zu sein.

Mein Salat ist auch einfach, Karotten geraspelt, bissi Rucola und bissal grünen Schnittsalat, ebenfalls ein paar Kräuter, Zitrone (jaaa mitgebracht vom Urlaub) und Olivenöl. Fertig.


Ich hoffe ich habe euch Lust auf dieses einfache frische Gericht gemacht, das auch den Vorteil hat, dass es schnell gekocht ist, und ziemlich gesund. Pasta ist doch gesund oder?

Wir lesen uns im Juni wieder, bis dahin wünsche ich euch noch schöne restliche Mai Tage!


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