Donnerstag, 3. Juli 2014

Zucchini-Karotten-Quiche

Bei meinem gestrigen stöbern bei den Foodblog-Mitanbietern, fand ich bei Maja Nett auf ihrem ebenfalls netten Blog, ein schönes Rezept für eine Tarte mit Zucchini und Ziegenkäse. Da für mich zu  einem Abendessen im Garten bei schönen Wetter mehr gehört, als einfach nur Stulle, Bemme oder feiner ausgedrückt belegte Brote, habe ich gedacht ich bastle das mal nach.

Das es jetzt ganz anders gekommen ist, hat was mit der Interpretation von Einkaufszetteln und zuhören zwischen Mann und Frau zu tun. Am Ende hatte ich nämlich alles mögliche, nur keinen Ziegenfrischkäse.

Da hieß es also umdenken. Immerhin hatte ich Zucchini, nicht ganz die benötigte Menge, aber das Gemüsefach hatte noch Karotten zu bieten. Ich hab da also etwas umgebastelt und da der Teig mich mehr an Quiche erinnerte, wurde es auch keine Tarte, sondern eine Quiche. 
Es ist ja eigentlich so, dass sich beide Begriffe eng vermischen in der Definition. Mit dem erinnern an Quiche meine ich, dass eben im Belag Ei und Milch (hier saure Sahne) sind, die stocken sollten.



Im schlauen Internet habe ich gefunden:

"Tarte bezeichnet in der französischen Küche einen Kuchen aus einer speziellen Art von Mürbeteig, der in der Regel völlig ohne Zugabe von Salz oder Zucker, also geschmacksneutral, hergestellt wird. Er kann sowohl herzhaft als auch süß belegt sein. Er wird in speziellen flachen runden Backformen mit geriffeltem Rand, manchmal auch in einer Springform gebacken. 


Eine Quiche ist eine Spezialität der französischen Küche, die ursprünglich aus dem Raum Lothringen stammt und in der Zubereitung einer Tarte entspricht. Es handelt sich um einen in einer runden, flachen Form gebackenen herzhaften Mürbeteig mit einer würzigen Füllung bzw. Auflage, die ein Gemisch aus Eiern und Milch enthält. "

Den Teig habe ich so zubereitet wie gewohnt aus 
150 gr. Mehl
1Ei
50 gr. frisch geriebenem Parmesan
50 gr. kalter Butter (in Stücke schneiden) und
Salz.

Die Zutaten zügig verarbeiten und zu einem glatten Teig kneten. Den in der Klarsichtfolie etwa 30 Minuten kalt stellen.

Der Belag bestand aus
50 gr. saurer Sahne,
1 Ei, Ziegen-Hartkäse geraspelt ca. 50 gr.,
Salz, Pfeffer, Prise Muskat
und einer großen Handvoll gehackter Kräuter aus dem Garten. Einfach alles, was sich unter der Überschrift mediterran einordnen lässt. Hier waren das Rosmarin, Oregano und Thymian. Eine kleine Knoblauchzehe wurde noch gewürfelt und fand den Weg dazu.

Die Zucchini und zwei Karotten habe ich mit dem Hobel in feine Scheiben getrennt. Zucchini vorher nicht schälen. Die Streifen der Zucchini habe ich in der Mitte längs geteilt und kleine Röllchen aufgerollt. Die Karotte kam ganz spontan dazwischen.

Nach dem backen, hier waren es 175 Grad Ober/Unterhitze 40 Minuten, etwas erkalten lassen. Dann mit Meersalz und Pfeffer aus Mühle bestreuen und lauwarm kam es auf den Tisch bzw. auf den Teller. Ein Gläschen gut gekühlten Weißwein gab es dazu. Ja, man muss die Feste feiern wie sie fallen - und wenn es ein schlichter Donnerstag Abend ist.







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