Gatsarbeiter: Erster, aufregender Tag


KÜCHENSCHLACHT 2012 
1. aufregender Tag



Hier also weiter in Peters Tagebuch. 




Bri und ich flogen um 16.35 Uhr von Wien bei schönem Wetter nach Hamburg, wo wir gegen 18.00 Uhr, bei Regen und 12° Grad,  ankamen. Am Flughafen Hamburg wurden wir von einem Fahrer der Fernsehmacher mit einem VW- Business Bus abgeholt. Mit uns wurden auch zwei Teilnehmer aus dem Raum Frankfurt aufgenommen.
Gegen 19.30 Uhr trafen wir im Hotel 25Hour ein um einzuchecken.
Durch unserem Fahrer wurde uns mitgeteilt, dass wir am Folgetag gegen 10.00 Uhr abgeholt werden. Die erste Aufzeichnung war für 12.00 Uhr vorgesehen.

Am Donnerstag Morgen, wir sind beide Frühaufsteher, begaben wir uns um 07.30 Uhr zum Frühstück, welches aus einem reichhaltigen Buffet mit allen erdenklichen Genüssen bestand. Vor allem begeisterte mich, dass eine Nespresso Kaffemaschine zur Verfügung stand, was mich in den Genuss von köstlichem Kaffee kommen lies. Ehrlich gesagt, der deutsche Kaffee begeistert mich als Wiener nicht. 

Anschließend an das Frühstück machten wir uns für die Abholung bereit.  Bei dieser Gelegenheit lernten wir auch einige der anderen Teilnehmer kennen. Auch ein zweites Paar aus Österreich, Vorarlberger, waren dabei.
Wir hatten eine 5-minütige Fahrt zum Studio , wurden wir sehr herzlich durch das Team der Fernsehmacher begrüßt und in den VIP-Bereich  geleitet.

Nach der allgemeinen Begrüßung unterrichtete man uns über die Abläufe und wir machten es und alle vorerst gemütlich. Dabei konnten sich alle Teilnehmer gegenseitig vorstellen und bekannt machen.



Dann erschien Horst Lichter, begrüßte alle Teilnehmer und deren Begleitungen und plauderte einige Minuten mit jedem  von uns.

Als die Damen der Teilnehmerrunde in die Maske gebracht wurden, hatte ich  Gelegenheit meine Utensilien bei unserer Betreuerin abzugeben.
Danach begaben wir Herren uns in die Maske, wo wir hervorragend betreut wurden.


Nun gingen wir in das Studio zur Küchenbegehung. Hier wurden wir verkabelt. Jeder Teilnehmer konnte sich, nachdem er seinen Namen auf eine Tafel am jeweiligen Arbeitsplatz schrieb, einrichten. Dann den Herd und die Backöfen ausprobieren, die Zutaten begutachten und alle seine Vorbereitungen treffen. Das dauerte ca. 15-20 Minuten
Nach diesen Vorbereitungen wurden wir wieder in den VIP Raum gebracht und warteten ungeduldig auf den Beginn der Aufzeichnung.

Als das Publikum am Platz war, gingen wir etwa 10 Minuten vor Aufzeichnung in das Studio hinter die Kulissen, wo uns bereits Horst Lichter erwartete. Noch einige letzte Tipps und nach aufheizen des Publikums durch den Sprecher im Studio, betrat als erster Horst die Bühne. Nach einigen launigen Witzchen mit dem Sprecher und dem Publikum, wurden nun die Teilnehmer der Küchenschlacht auf die Bühne gebeten und die Erkennungsmelodie der Sendung eingespielt.

Jetzt war der große Augenblick gekommen. Alle Teilnehmer begaben sich zu ihren Küchenplätzen, wobei sie lautstark durch das Publikum angefeuert wurden. Durch Horst wurden wir aufgefordert, uns zu ihm in die Mitte zu begeben, um  Fotos zu machen und die Sendung zu starten.
Nun  wurden wir von Horst Lichter an die Herde geschickt und es begannen die kürzesten 35  Minuten meines Lebens.

Das Gericht, welches ich als Lieblingsspeise eingereicht hatte, war ein „Wiener Schnitzel mit Wasabi und Pankomehl paniert, dazu Risibisi und Spargelsalat mit Zuckerschoten.
Als erstes zerlies ich etwas Butter in einem kleinen Topf und schwitzte den Reis glasig an. Das löschte ich mit dem bereits bei der Küchenbegehung von mir aufgesetzten heißen Wasser ab und ließ es langsam köcheln.
Zwischenzeitlich begann ich Kalbfleisch herzurichten. Nachdem es sehr dünne Scheiben vom Kalbfleisch waren, musste ich nur ein wenig plattieren und die Fettränder abschneiden und konnte das Fleisch salzen.
Dann bereitete ich die Panade vor. Zu diesem Zwecke schlug ich 2 Eier in eine Schüssel und würzte mit Salz, Pfeffer und Wasabi und gab  noch einen Esslöffel Sonnenblumenöl dazu. Jetzt zerließ ich das Butterschmalz in einer großen Pfanne um das Schnitzel zu braten.
Nachdem der Reis das Wasser aufgenommen hatte, rührte ich ihn nochmals um und stellte  ihn in den auf 120° vorgeheizten Backofen, zum fertig dünsten.
Zwischenzeitlich kochte ich die Erbsen für den Reis mit etwas Salz bißfest und stellte sie zu Seite. 

Nun machte ich mich an den Spargelsalat.
Der weiße Spargel wurde geschält und schräg in hauchdünne Scheiben geschnitten. Anschließen wurde er in etwas Butter soutiert und die fein geschnittenen Kaiserschoten beigegeben.  Nach dem Garen wurde mit etwas Honig gesüßt und karamellisiert. Anschließend mit etwas Olivenöl, Salz und Zitrone abgeschmeckt und  er war fertig zum servieren.

Nun wieder zu dem Schnitzel. Das gesalzene Fleisch wurde nun in Mehl gewälzt und anschließend durch die Eimischung gezogen. Danach mit Pankomehl paniert und in das heiße Fett gegeben. Hier wurde es goldgelb ausgebacken und zum entfetten auf ein Küchenkrepp gelegt.

Während des Frittieren konnte ich den Reis aus dem Backofen nehmen, mit den Erbsen vermengen, etwas nachsalzen und mit Hilfe eines Förmchens (Anrichteringe fand ich nicht und  Bri gab mir ein Zeichen zu den  Förmchen in der Dekoration) auf einem im Backofen vorgewärmten Teller anrichten. Dazu legte ich das entfettet Schnitzel, garnierte mit einer Zitrone und servierte den Salat in einer kleinen Schüssel extra.

Puh, nun waren die 35 Minuten um und ich erwartete das Urteil der Jurors, welcher in weiblicher Gestalt als Cornelia Poletto erschien.....

FORTSETZUNG MORGEN FRÜH HIER IM BLOG UND UM 14.15 UHR DIE KÜCHENSCHLACHT-WOCHE IM ZDF








Kommentare

  1. mein gott, welch köstliche leibspeise uns da heute ins haus steht! tolles rezept, habe mein schnitzel noch nie so gemacht, jetzt jedoch sicher, schmatz!
    vor allem ein ganz grosses lob, salat extra serviert, denn schnitzel u. salat auf einen teller geht ja gar nicht, weicht sonst die gute panier auf. freu mich riesig auf die heutige sendung , daumen sind gedrückt, daß muß cornelia einfach schmecken !!!

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  2. cornelia hat es geschmeckt - und als FAVORIT kam das schnitel durch!!

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  3. kein wunder, mit dem herrlichen leibgericht mußte peter einfach weiter kommen, gratulation !

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  4. Da werden Erinnerungen wach..... was würde ich dafür geben mit meinem heutigen Hintergrundwissen nochmals dort kochen zu dürfen. Das Schnitzerl war sicher der Hammer.

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