Spargel mit Kartoffelmayonnaise
SPARGEL MIT KARTOFFELMAYONNAISE, KARTOFFERL UND SCHINKENSPECK
(4 Portionen Vorspeise – oder bei Reduktion Hauptspeise)
Motto: Entwässern, Entspecken, Diäteln – es muß nicht immer fette Mayo oder Hollandaise sein ;-) !
ca. 1 kg Spargel
12 kl. Kartoffeln
150 gr. Schinkenspeck
Salz
Zucker
Butter
Für die Kartoffelmayonnaise mit Bärlauch
2 kleine Kartoffel
1 Eigelb
125 ml Suppenbrühe
50 ml neutrales Öl
1 gestr. TL Salz
weißer Pfeffer
1 gr. EL Bärlauchpesto (Bärlauch in Olivenöl)
ODER zerhackter Bärlauch
ODER 4 Zehen Knoblauch
Die Kartofferln kochen, danach schälen und halbieren.
2 (4 halbe) Kartoffel mit dem Eigelb, Salz, Pfeffer und der Suppenbrühe in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab fein pürieren. Dann wird das Öl und das Bärlauchpesto mit püriert. Es kann auch frischer Bärlauch oder Knoblauch verwendet werden. Sollte die Masse etwas zu dick sein entweder mit Brühe, Sahne oder etwas Öl verlängern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. DieKartoffelmayo kann noch warm oder auch kalt gegessen werden.
Den Spargel waschen, schälen und ca. 5-8 Min kochen. Dem Kochwasser mind. 1 geh. TL Salz und 1 geh. TL Zucker sowie 1 TL Butter beifügen.
Aus dem Schinkenspeck Roserln formen und im Backrohr braten bis sie gut knusprig sind – diese können aber auch um Kalorien zu sparen weggelassen werden.
Den abgeseihten getrockneten Spargel wie auch die Kartoffel in etwas Butter anbraten, mit Sauce sowie dem gebratenen Schinkenspeck anrichten und mit Lava- oder Meersalz nochmal drüber salzen.
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Mohr im Hemd
Originalrezept aus dem SACHER (Wien)
Der „Mohr im Hemd“ ist eine typische Süßspeise der Wiener Küche. Dahinter verbirgt sich ein kleiner, dunkler Gugelhupf, der mit heißer Schokoladensoße übergossen und mit Schlagobers (Sahne) garniert wird. Am 14. März 1888 wurde Verdis „Otello“ in der Wiener Hofoper zum ersten Mal aufgeführt. Als Andenken an die Hauptfigur – einen Feldherrn dunkler Hautfarbe - konnte man kurz darauf die passende Mehlspeise in vielen Wiener Kaffeehäusern finden!
für 8 Portionen
50 gr Zartbitterschokolade
30 gr Staubzucker
3 Eier
3 cl Rum
2 EL Kristallzucker (für den Schnee)
50 gr Semmelbrösel(Paniermehl)
50 gr Biskuitbrösel (oder Biskottenbrösel)
2 EL Milch
50 gr Haselnüsse oder Walnüsse (geröstet und gerieben)
Prise Salz
100 g Butter (flüssig, für die Formen)
3 EL Kristallzucker (für die Formen)
Für die Schokoladesauce:
150 gr Zartbitterschokolade (dunkel)
150 ml Milch
20 g Kristallzucker
100 ml Schlagobers (süße Sahne) (flüssig)
½ Vanilleschote (aufgeschnitten)
80 g Butter (weich)
1 cl Cognac oder Rum
250 ml Schlagobers (halbsteif geschlagen, für die Garnitur)
Kleine Auflaufformen mit flüssiger Butter ausstreichen, mit Zucker ausstreuen und kalt stellen (damit die Masse aufgehen kann, ohne überzulaufen).
Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen.
Eidotter und Staubzucker schaumig schlagen, Rum beifügen, die Kuvertüre einlaufen lassen.
Eiklar mit Kristallzucker sowie einer Prise Salz halbsteif aufschlagen und etwa 1/3 des Eischnees vorsichtig unter die Schokolademasse ziehen. Semmelbrösel mit Biskuitbröseln und Milch vermengen und gemeinsam mit den Nüssen und dem restlichen geschlagenen Schnee unterheben. Masse maximal 3/4 hoch in die Formen füllen. Eine Backform 2 cm hoch mit Wasser füllen und die Formen hineinstellen. Im vorgeheizten Backrohr bei 170 °C ca. 20 Minuten – ohne Umluft - backen.
Für die Schokoladesauce Milch mit Schlagobers, Zucker und Vanilleschote zum Kochen bringen. Ohne Vanilleschote über die grob zerkleinerte Kuvertüre gießen und diese auflösen. Die weiche Butter aufschlagen und die Schokolademischung unter ständigem Rühren einlaufen lassen. Abschließend mit Cognac oder Rum aromatisieren. Die warme Schokoladesauce über die gestürzten Mohren im Hemd gießen und mit dem nicht ganz fest geschlagenen Obers garnieren.
Empfehlung zu diesem Rezept: Kaffee oder edelsüßer Weine (Spätlese, Beerenauslese)
Spinatsuppe mit Tomantenflocken
ca. 3 Portionen
auch für Diäten geeignet, ohne Obers: einfach, ausgezeichnet, gesund – pro Teller etwa 130 kcal
3-4 EL Chilliöl (falls nicht vorhanden mit etwas mildem Chilli würzen)
1 mittlere Zwiebel
4 EL Weißwein
150 gr. frischer Blattspinat
2 Eckerl Käse (Rahmschmelzkäse)
750 ml Gemüsebrühe
1 guter TL Maizena
3 EL Milch (kann auch Magermilch sein)
Salz, Pfeffer
Tomatenflocken (von Spiceworld)
Zwiebel klein schneiden und im heißen Chilliöl goldbraun anbraten, mit Weißwein löschen, den Wein etwas verkochen lassen den Spinat gut waschen und unter umrühren mit anrösten bis er zusammenfällt, und Suppenfond aufgießen. Nur kurz aufkochen lassen. 1 TL Maizena mit 3 EL Milch vermischen und in die Suppe einrühren. Die Käseecken in Stücke schneiden und ebenfalls in die Suppe mit Mixstab gut vermixen.
Die Tomatenflocken dienen nicht nur als Deko. Sie sind nicht nur süßlich und knusprig, sie harmonisieren sehr gut mit dem Spinat und der leichten Schärfe. Die hier verwendeten stammen von der Firma Spiceworld
Ich stelle mir vor, daß diese Suppe auch ausgezeichnet mit Brennesselblätter schmeckt – diese müßten dann allerdings ca. 5 Min. gekocht werden
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Galaktoboureko
nach Art der Weanerin (6 Portionen)
(Griechischer Grießkuchen auf wienerische Art)
2 Pak. Strudelteig (insgesamt 8 Blatt), es kann auch Filoteig verwendet werden
50 gr. Butter
500 ml Milch
70 gr. Grieß
30 gr. Butter
3 Eier
70 gr. Zucker
2 Pak. Vanillezucker
1 knapper TL Vanilleextrakt
Prise Salz
1 große Orange
200 ml Wasser/Orangensaft (insgesamt)
3 EL Zucker
1 EL Honig
Die Milch leicht aufkochen, Grieß einrieseln lassen und mit der Orangenschale und unter dauerndem Rühren knappe 10 Min leicht köcheln lassen bis eine dickliche Masse entsteht. Orangenschale entfernen und die Butter in das heiße Grießkoch untermengen. Etwas abkühlen lassen.
Dann die Eidottermasse mit dem Grießkoch gut durchrühren und zum Schluß wenn die Masse ausgekühlt ist das Eiweiß unterheben.
Blech (oder Pfanne) mit Backpapier auslegen und dann die ersten vier Teigblätter kreuzweise Schicht für Schicht auflegen. Jede einzelne Schickt wird mit zerlassener Butter bestrichen. Nach der vierten Schicht wird die Masse mit 3-4 cm Randentfernung darauf verteilt. Danach werden die Teigränder über die Masse geklappt. Für die Deckschicht vier zugeschnittenen Teigblättern die wieder jeweilig mit Butter bestrichen werden abdecken. Auch die letzte Schicht wird mit Butter bestrichen und etwas Wasser bespritzt. Die oberen Blätterschichten sollten gleich mit einem sehr schaften Messer in Stücke eingeteilt werden. Der Kuchen kommt für ca. 40 Minuten bei 150 Grad Ober/Unterhitze ins Backrohr bis er schön goldbraun und knusprig ist.
Für den Sirup wird der Saft der restlichen halben Orange mit Wasser auf 200 ml ergänzt und mit 3 EL Zucker sowie 1 EL Honig aufgekocht. Den Sirup gut 15 Min. einreduzieren lassen bis er dickflüssig wird.
Der etwas ausgekühlte Kuchen wird am Blech geschnitten und mit dem Sirup bestrichen!
KALI OREXI – was „Guten Appetit“ bedeutet !
P.S.: mit den restlichen abgeschnittenen Teigblättern habe ich 2 Apfelsäckchen gebacken!
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Mohnpalatschinken mit Zwetschgenröster
(6 Personen)
Palatschinken:
150 ml Milch
50 ml Obers
1 Ei
20 gr. Staubzucker
70 gr. Mehl (Universal)
50 gr. gemahlener Mohn
25 gr. Butter (ca. 1 EL)
Prise Salz
Fülle:
200 gr. Topfen
150 ml Obers
80 gr. Zucker
2 Pak. Vanillezucker
Saft und Zesten einer Zitrone
2 Blatt Gelatine
Zwetschkenröster:
entweder Fertigröster
oder Zwetschken oder Pflaumen je 3 Stück pro Person
Prise Zimt
1 kleines Stamperl Rum
ein gehäufter EL weiche Butter zum backen!
Palatschinken:
Milch, Obers, Ei, Mehl, Staubzucker, Prise Salz, Mohn und leicht flüssige Butter vermixen und für mind. 30 Min. kalt stellen und rasten lassen. Danach sollte der Teig eine schöne dickflüssige Konsistenz haben.
Die Palatschinken werden in einer beschichteten mit weicher Butter ausgepinselten Pfanne dünn auf beiden Seiten gebraten – nach eingießen in der Pfanne schwenken, der Teig soll sich gut in der Pfanne verteilen. Falls notwendig noch mit etwas Milch verdünnen.
Fülle:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Obers steif schlagen. Zitrone heiß abwaschen und Zesten in die Topfenmasse reiben. Dann den Saft in einen kleinen Topf pressen. Topfen mit Zucker, Vanillezucker und den Zesten gut verrühren. Von der Topfenmasse 2 EL in den Topf mit der flüssigen Zitrone und erhitzen, darin wird dann die ausgedrückte Gelatine aufgelöst. Die warme Gelatinemasse dann mit dem restlichen Topfen vermischen und in die kalte Masse dann den geschlagenen Obers unterrühren. Auf gut eine Stunde im Eiskasten stocken.
Zwetschkenröster:
Ich hatte noch Zwetschkenröster eingekocht zu Hause. Es besteht aber die Möglichkeit welchen zu kaufen. Ca. 8-10 EL (pro Person gut 2 gehäufte EL) Zwetschkenröster mit dem Rum und etwas Zimt verfeinert gut 10 Min. einkochen lassen.
Für Zwetschken/Pflaumenkompott werden diese in Spalten geschnitten und mit Zucker karamellisiert. Mit etwas Wasser und Rum (gut ist auch Rotwein) aufgießen sowie Zimt beifügen. Reduzieren lassen bis kaum mehr Flüssigkeit vorhanden ist.
Die warm gehaltenen Palatschinken mit der Topfenmasse füllen und auf warmen Tellern auf den Zwetschken anrichten! Mit Staubzucker bestäuben
Zur Deko kann man auch noch einen Tupfen geschlagenen Obers und Minzblätter drauf setzen – hatte ich leider nicht zu Hause ;-) !
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Kardinalschnitte
Biskuit:
4 Eigelb
2 ganze Eier
100 gr. Stubzucker
100 gr. Universalmehl
Baiser :
4 Eiweiß
250 feiner Zucker
kleine Prise Salz
Für die Fülle
250 ml Schlagobers
1 Pak. Sahnesteif
2 Pak. brauner Vanillezucker
Marmelade (Erdbeere, Ribisl, Marille, Orange oder Lemon - erlaubt ist was schmeckt)
Staubzucker zum bestreuen
Für die Baisermasse Eiklar mit einer geringen Salzprise etwas schlagen und dann den Kristallzucker einrieseln lassen und mitmixen bis eine steife Masse entsteht.
Für das Biskuit die 4 Dotter und 2 Eier mit dem Staubzucker gut schaumig mixen bis eine lockere Masse entsteht. Dann das Mehl etappenweise einsieben und unterheben.
Die Baisermasse in einen Spritzsack füllen und auf ein vorbereitetes Backblech mit Backpapier in gut 2 cm dicken Streifen aufspritzen. Zwischenraum für das Biskuit jeweils gut 2 cm frei lassen. Die Masse paßt auf ein Backblech!
Danach wird der Biskuitteig in die freien Bahnen wieder mit dem Dressiersack eingefüllt (unter dem Motto Weiß-Gelb-Weiß-Gelb-Weiß...)
Backrohr auf 160 Grad vorheizen und auf mittlerer Schiene ca. 25 Min backen - bis der Baiser und das Biskuit leicht gebräunt ist.
Den fertigen Kuchen auskühlen lassen und in zwei Hälften (falls nicht schon beim Aufspritzen geteilt wurde) teilen und vom Backpapier lösen. Beide Hälften wenden so daß die untere Backfläche mit Marmelade beschmiert werden kann.
Die Fülle aus dem geschlagenen Schlagobers mit Sahnesteif und Vanillezucker auftragen und die obere gebräunte Hälfte drauf legen und mit Staubzucker bestäuben.
Mind. 1 Stunde kalt stellen!
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Erdäpfelgulasch
(3 Portionen)
6 - 7 mittelgroße Erdäpfel (ca. 700 Gramm)
2 mittelgroße Zwiebel (ca. 250 Gramm)
2 Knoblauchzehen
1 gehäufter EL getrockneter Majoran
1 gehäufter TL Kümmel (ganz)
2 gestr. EL Rosenpaprikapulver
1 gestr. TL Chilli
1 gestr. TL Salz
1 TL Tomatenmark
1 guter TL milder Essig (Apfel-, Hesperiden- oder Weinessig)
500- 600 ml Rindsuppe (Wasser/Suppenpulver/-würfel)
Salz, etwas Pfeffer
200 gr. Dürre (g´schmackige Braunschweiger oder Debreziner)
10 EL Öl zum anbraten
1 nussgroßes Stk. Butter
1 voll geh. TL Maizena (Stärkemehl) + 200 Wasser zum binden
Zwiebeln schälen und in kleine Würfelschneiden und im Öl goldbraun anbraten. Knoblauch schälen und fein hacken und unter den glasigen Zwiebel mischen. Erdäpfel schälen und in Würfel schneiden. Wenn die Zwiebel etwas angeröstet sind die würfelig geschnittenen Erdäpfel und den geschnittenen Knoblauch darunter mischen und kurz mitrösten. Dazu kommt unter umrühren der Paprika, Majoran (mit den Fingern zerrieben), Kümmel, Salz, Chilli und das Tomatenmark. Abgelöscht wird mit einem TL herkömmlichen milden Essig. Mit Wasser aufgießen, Suppenpulver einrühren und ca. 10 Minuten dünsten lassen. Dann wird die in kleine Würfel geschnitte Dürre (oder eben andere g´schmackige Wurst) für die restlichen 5 Minuten mitgekocht – wenn nötig etwas Wasser nachgiessen. Wenn die Kartoffel weich sind Stärkemehlgemisch einrühren und mit etwas Butter verfeinern.
Dazu serviert wird frisches Schwarzbrot, Kümmelweckerl, Semmeln oder Salzstangerl – je nach Wunsch.
Ein Seiderl Bier dazu sollte nicht fehlen – PROST !
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Scheiterhaufen
(Nachspeise für 4 Personen)
4 mittelgroße säuerliche Äpfel (es können auch Marillen oder Zwetschken verwendet werden – siehe unten)
4 geh. EL Zucker (ca. 80 gr. - je nach Vorliebe mehr oder weniger)
2 TL Zimt
3 EL Zitronensaft
450 gr. Milchstriezel (oder Kipferl/Brioche)
250 ml Milch
2 Eier
3 geh. EL Zucker (ca. 60 gr.)
2 EL Rumrosinen
1 Pak. Vanillezucker
1 kleine Prise Salz
1 gr. EL Butter zum beflocken
Butter zum ausstreichen der Form (Gesamt ca. 30 gr.)
Staubzucker zum bestreuen!
Striezel (oder ähnliches Milchgebäck) in ca. 8-10 mm dünne Scheiben schneiden. Milch, Eier, Prise Salz, Zucker und Vanillezucker gut verrühren. Rumrosinen unterrühren. Milch-/Eimasse über die Striezelstücke gießen und ca. 5-10 Min. weichen lassen.
Zwischenzeitlich Äpfel schälen, Gehäuse ausschneiden, dünnblättrig schneiden und mit Zucker, Zimt, Zitronensaft vermischen.
Die Form etwa (20x23 cm) mit Butter ausschmieren. Dann wird eine Schicht Striezelmasse auf den Formboden verteilt, weiters die Äpfel und wieder eine Schicht Striezel. Falls ein wenig Restmilch übrigbleibt wird diese einfach drüber geschüttet. Auf die obere Striezelschicht werden ein paar Butterflocken gestreut.
Im vorgeheizten Backrihr den Scheiterhaufen bei ca. 140°C für etwa 40 Min. bei Umluft goldbraun backen.
Der Scheiterhaufen wird mit Staubzucker bestreut und schmeckt auch ausgezeichnet mit Vanillesauce, Weinchateau oder er kann auch kalt zum Kaffee serviert werden.
(Zwetschken oder Marillenfülle: Verwendet werden diese entkernen und in kleine Stücke zerschnitten – bei Zwetschken paßt natürlich auch gut Zimt – Gewicht vom Kernobst etwa 550 gr. entkernt. Zucker und etwas Zitronensaft wie bei Apfelfülle)
Früher hatten die Menschen weniger Geld und nahmen dazu anstatt Milchgebäck einfach altes übrig gebliebenes Weißgebäck (wie z.B. alte Semmel – Brötchen)!
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Blätterteig aus Topfen ,
weckt alte Erinnerungen
Warum sich nicht wieder mal an alte Rezepte erinnern, die nicht nur lecker schmecken sondern auch für viele verschiedene Speisen eine Bereicherung sind. Den Topfenblätterteig habe ich das erste mal in den 70-er Jahren versucht. Seither ist er irgendwie verloren gegangen. Vor kurzem erinnerte ich mich wieder an den einfach herzustellenden Teig den man sowohl mit Süßem (Früchte mit Nüssen, Topfen oder einfach nur Marmelade) als auch mit deftigen Schmankerl füllen kann (Bärlauch, Spinat mit Ricotta, Schinken, Käse, Spinat, Feta, u.v.a.m.)
Der Teig wird schnell zubereitet aus
250 gr Butter oder Margarine
250 gr Topfen
250 gr Mehl
1 Prise Salz
cAlle Zutaten zu einem schönen glatten Teig kneten und ca. 1 Stunde im Eiskasten rasten lassen. Die jeweils gewünschte Teigmenge zur gewünschten Stärke ausrollen (zwischendurch immer wieder mit Mehl bestäuben!), daraus Quadrate oder Kreise schneiden/ausstechen und mit gewünschter Masse füllen.
Fülle:Blattspinat oder Bärlauch gedämpft, etwas Schinken, Mozarella klein geschnitten, dazu wird etwas Knoblauch, und ein wenig Joghurt wie Salz und Pfeffer beigemengt.
Mit dem Blätterteig kann man aber ein schönes Stück Schweinefilet umwickeln. So hat man dann nicht nur eine Hauptspeise sondern auch einen kleinen Snack oder eine gern gegessene Vorspeise, Zur Kaffejause schmecken die kleinen gefüllten süßen Tascherl immer wieder gut.
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Topfenknödel
(geeignet auch zum Füllen mit Zwetschken, Marillen oder auch Erdbeeren)
Masse für 6 ungefüllte Knöderl
250 gr. Topfen (Quark)
1 Eidotter
1 EL Gries
5-6 EL Mehl
1 nussgroßes Stück Butter
1 Prise Salz
1 Prise Vanillezucker
3 EL Butter
10-12 EL Semmelbrösel (Paniermehl)
2-3 EL Kristallzucker
Zutaten wie Topfen, Dotter, Gries, Mehl, zerlassene Butter, Salz und Vanillezucker mit Gabel durchdrücken und Kochlöffel fest zusammenrühren bis eine schöne glatte seidige Masse entsteht.
Bei Bedarf noch etwas Mehl beifügen (sollte man zuviel Mehl erwischt haben kann man etwas Milch untermengen). Den Teig mind. 15-20 Min. rasten lassen; er kann aber auch mehrere Stunden im Eiskasten rasten.
Der Teig wird dann zu gleichen Teilen geschnitten und mit im kalten Wasser gespülten Händen zu Knödel geformt und auf bewässerte Fläche gelegt. Alle Knödel werden gleichzeitig in kochendes, leicht gesalzenes Wasser eingelegt und ca. 10-15 Min. leicht geköchelt. Die Knödel schwimmen oben wenn sie fertig sind.
Für die Butterbrösel wird die Butter geschmolzen und die Brösel werden unter mehrmaligem umrühren goldbraun angeröstet. Bevor die Brösel fertig sind den Zucker dazu mischen und nochmals umrühren. Der Zucker gibt einen schönen Karamellgeschmack und die Butterbrösel werden wunderbar knusprig.
Maronen- und Kürbiskernparfait
In den letzten Tagen hat es sich gedreht. Das spätsommerliche Gefühl ist wie vom letzten Sturm weggeblasen. Und ganz schnell, wie über Nacht, macht der Herbst sich breit. Auch in Wien beginnen die Blätter von den Bäumen zu fallen und mit Ihnen die herbstlichen Früchte von der Walnuss bis zur Maroni.
Auch der Kürbis hat noch Hochsaison und Weanerin hat in einem Rezept, welches sie in wesentlichen Teilen ihrem prominenten, kochenden Landsmann Johann Lafer abgeschaut hat, beides vereint: Maroni und Kürbis - hier die knackigen Kerne.
Kürbiskernparfait (6-8 Portionen)
100 g Kürbiskerne , 100 g Zucker ,4 Eigelb
2 EL Wasser, 50 g Staubzucker ,3-4 geh. EL Kürbiskernöl
400 ml Schlagobers
Kürbiskerne rösten und Zucker karamellisieren lassen. Die Kürbiskerne in den goldbraunen Karamell untermischen. Die karamellisierten Kürbiskerne auf Backpapier aufstreichen und gut auskühlen lassen. Den kalten Kürbiskernkrokant in Stücke brechen und in Moulinex (Küchenmaschine) fein hacken.
Eigelb mit zwei EL Wasser und Staubzucker über kochendem Wasserbad schaumig steif schlagen. Anschliessend in Eiswasser kalt schlagen. Das fein gehackte Krokant und das Kürbiskernöl untermischen. Fest geschlagenen Schlagobers behutsam unterheben. Entsprechende Terrinen-/Kastenform mit Klarsichtfolie auslegen (es können auch kleine Silikonförmchen verwendet werden, die nicht ausgelegt werden müssen) und mit Parfaitmasse füllen und für mind. 6 Stunden im Gefrierfach stehen lassen.
Meine Empfehlung: zusätzlich Maronenparfait:
Fertige Parfaitmasse teilen. Einen Teil mit der Hälfte des oben angegebenen Kürbiskrokant und dem Kürbiskernöl verarbeiten. Die andere Hälfte mit Maronen. Dazu benötigt man 100 g Maronen, 100 ml Schlagobers und 3 EL Zucker. Die Maronen werden mit dem Zucker und dem Schlagobers fein püriert und dann unter die Masse gemischt. Natürlich kommt dann auch noch die Hälfte von dem geschlagenem Obers dazu.
Dazu servieren kann man karamellisierte Zwetschken in Rotwein (mit Zimt würzen). Ebenfalls passen Powidl ( Zwetschkenröster vermengt mit Rotwein und etwas Zucker sowie etwas Kardamom, Vanille und Zimt) Auch arabisches Kaffeegewürz (Schuhbeck) schmeckt darin ausgezeichnet. Beides wird unter leichtem Köcheln etwas reduziert und abgekühlt.
Danke Weanerin , für dieses schöne Dessert. Das klingt nach Wärme in der guten Stube und
einem Dessert nach gutem Essen. Aber auch als Belohnung nach einem arbeitsreichen Gartentag im Herbst.
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