Rhabarberkuchen mit Madelstreuseln
250g weiche Butter, 250 g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker,
1 Prise Salz, 4 Eier, 400g Mehl, 1 TL Backpulver, 2 EL Milch, 1 kg Rhabarber, 2
EL Zucker, Puderzucker zum Bestäuben, Butter und Mehl für die Form
Für die Streusel:
50 g geschälte, gemahlene Mandeln, 150 g Mehl, 60 g Zucker, 100 g Butter
Die weiche Butter mit Quirlen des Handmixers auf höchster
Stufe geschmeidig schlagen. Zucker, Vanillezucker und Salz nach und nach
unterrühren. Die Eier einzeln nacheinander und die Milch zugeben, ca. ½ Min.
unterrühren. Aufschlagen, bis einen dicke goldgelbe Masse entstanden ist.
Mehl mit Backpulver mischen, über die Buttermasse sieben und
portionsweise auf mittlerer Stufe kurz untermischen. Der Teig ist perfekt, wenn
er schwer reißend von einem Löffel fällt. Falls er zu fest ist, Milch zufügen
und kurz unterrühren.
Ofen auf 180 °C (Umluft 160°C) vorheizen, Backblech
einfetten und mit Mehl ausstäuben. Teig darauf glatt verstreichen. Zutaten für
die Streusel mit den Händen bröselig verkneten.
Rhabarber waschen, abziehen und in 2-3 cm große Stücke
schneiden. Mit dem Zucker mischen. Auf dem Vanilleteig verteilen und leicht
andrücken. Mit den Streuseln bestreuen. Im Ofen (Mitte) 30-40 Min. backen.
Auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben.
Mein Tipp:
Rhabarber in Zuckerwasser kurz kochen abseihen und dann nach Rezept arbeiten.
Dieser Teig ist sehr gut für alle Fruchtkuchen, da er nicht
von der Frucht aufgeweicht wird.
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Partybrot
250 g Mehl, 150 ml lauwarmes Wasser, ½ Würfel Hefe, 1 TL
Zucker, 1 ½ TL Salz, 2 EL Öl, 1-2 TL Kurkuma (gemahlen), 1-2 TL Paprika
(edelsüß), 1-2 TL Kürbiskerne zum Bestreuen
Hefe in das lauwarme Wasser bröckeln, Zucker zugeben und
auflösen. Mehl in eine Schüssel sieben. Hefe-Mischung, Salz und Öl zugeben und
alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Teig dritteln, einen Teil mit Paprika, einen anderen mit
Kurkuma einfärben. Dafür die Teigstücke gründlich mit den Gewürzen verkneten. Die drei Teigkugeln an
einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.
Teigkugeln nochmals durchkneten, zu drei Strängen rollen
(ca. 30 cm) und einen Zopf daraus flechten. Zopf auf ein mit Backblech belegtes
Backblech setzen und weiter 15 Minuten gehen lassen.
Mit etwas Wasser bestreichen und gekackte Kürbiskerne
darüber streuen.
Dann in das vorgeheizten Rohr bei 200 °C ca. 25 Minuten
backen.
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Sauerkrautstrudel
Für den Teig: 300g glattes Mehl, 25 g Topfen (20% Fett), 3
Dotter, 3 EL Öl, 1 TL Salz,
Für die Füllung: 400g Sauerkraut, 200 g Zwiebel, 70 g
Bauchspeck, 260 g Selchfleisch, 500 ml Gemüsebrühe……Salz, Pfeffer, Mehl, Öl
Für den Teig Mehl, Topfen, 2 von den Dottern, Öl und Salz
glatt verkneten: eventuell etwas Wasser zugeben. Teig zugedeckt ca. 1 Stunde
rasten lassen.
Für die Fülle Sauerkraut kurz abspülen, in einem Sieb
abtropfen lassen. Zwiebel schälen und dünn schneiden. Speck in ca. 1 cm dicke,
Selchfleisch in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden.
Speck in 3 EL Öl kräftig anschwitzen, Zwiebel zugeben und
goldbraun rösten. Mit Gemüsesuppe aufgießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Sauerkraut und Selchfleisch untermischen und weich kochen (ca. 30 Minuten)
Speck und Selchfleisch herausnehmen und durch den
Fleischwolf drehen. Sauerkraut abseihen und gut abtropfen lassen. Kraut und
Faschiertes vermischen und in einem Küchentuch ausdrücken.
Rohr auf 180°C vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen. Fülle
darauf verteilen, Teig ausrollen.
Strudel auf das Backblech legen, mit übrigem Dotter
bestreichen, mehrmals einstechen und im Rohr (mittlere Schiene) ca. 50 Minuten
backen. Herausnehmen und eventuell mit Schnittlauch-Rahm-Sauce servieren.
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Safran-Buchteln mit Mangokompott
Rezept von Johann Lafer
400 g Mehl, 10-15 Safranfäden, 100 ml Milch, 20 g Hefe, 2
Eigelbe, 2 Eier, 50 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Orange (unbehandelt), 60 g Butter
zimmerwarm, Mehl zum Bestreuen
2 Mango, 1 Zitrone, 1 Orange, 50 g Zucker, 1/2
Vanilleschote, Staubzucker zum Bestäuben
Für die Buchteln die Zutaten zusammenrühren. Safranfäden in
ganz wenig Wasser auflösen und mit darunter mischen sowie die Hefe in der Milch
auflösen, von der Orange die abgeriebene Schale dazugeben. Man kann natürlich
den Teig mit der Mulde auch fertigen. Ich habe ihn 3x aufgehen lassen und
wieder zusammengeschlagen um so fluffiger wird der Teig.
Eine Auflaufform mit Butter ausfetten. Den Teig in zwölf
Portionen teilen und zu Kugeln formen. In flüssiger Butter wenden und in die
Auflaufform setzen. Im vorgeheizten Backofen 180 °C Ober/Unterhitze ca. 25-30
Minuten backen.
Mango schälen das Fruchtfleisch vom Kern lösen und in Würfel
schneiden. Mit dem Saft einer Zitrone marinieren. Die Orange halbieren und den
Saft auspressen. Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark auskratzen.
Mango mit Orangensaft, Zucker und Vanillemark vermischen. Die Buchteln aus der
Form lösen und mit Puderzucker bestäuben und mit dem Mangokompott servieren.
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Gemüsesülzchen mit Ribiselsauce
und
Entenbrust
100 g Lauch, 250 g Karotten, 250 g gelbe Rüben, 400 ml
Gemüsesuppe, 10 Blatt Gelatine, 3 EL weißer Balsamico
150 g Ribiselgelee ( siehe unser Lexikon ), 3 EL Orangensaft, 1 EL Zitronensaft, 60
ml Rotwein, 30 ml Portwein, Zesten von ½ Bio-Orange, Salz, Pfeffer,
Cayennepfeffer, Dijon-Senf
Für die Sülzchen Formen mit kaltem Wasser ausspülen und kühl
stellen (ich habe Silikon Muffins Formen verwendet), Lauch putzen, Karotten und
Rüben schälen. Gemüse in ca. 0,5 cm
große Stücke schneiden und getrennt in Salzwasser bissfest kochen. Abseihen,
abschmecken und abtropfen lassen.
Suppe aufkochen, Gelantine ins kalte Wasser legen und danach
in der Suppe auflösen. Suppe mit Salz und Pfeffer und Balsamico würzen. Lauch
in den Formen verteilen, mit Suppe gut bedeckt aufgießen und zum Festwerden für
ca. 40 Minuten kühl stellen. Diesen Vorgang mit den Rüben und Karotten und
restlicher Suppe wiederholen. Formen mit Frischhaltefolie zudecken und für
mindestens 3 Stunden kühl stellen.
Für sie Sauce Gelee mit Orangen- und Zitronensaft glatt
rühren, Wein und Portwein mit den Orangenzesten verrühren und ca. 1 Minute
köcheln. Mischung vom Herd nehmen und mit dem Gelee verrühren. Sauce mit Salz
und Cayennepfeffer und 1 TL Senf abschmecken.
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Roggenmischbrot ohne Sauerteig
600 g Roggenmehl
400 g Weizenmehl
40 g Frische Germ
ca. 2 EL Salz
2 EL Brotgewürz geschrotet (Kümmel,
Fenchel, Koriander und Chilischote)
etwas Öl
ca. 500 ml lauwarmes Wasser
4 EL Joghurt
4 EL Essig
Mehl
in eine große Schüssel sieben, die Germ im lauwarmen Wasser auflösen in die
Mitte des Mehls schütten und etwas verrühren, mit Mehl bestäuben uns ca. 15
Min. gehen lassen.
Anschließend alle restlichen
Zutaten beimengen und den Teig durchkneten.
ca. 1/2 Stunde an einem warmen
Ort gehen lassen.
Danach den Teig mit Mehl
nochmals kneten, in die Kastenformen legen und nochmals ca. 15 Min. gehen
lassen.
Das Rohr vorheizen auf 240
Grad. Eine Schüssel mit Wasser am Boden des Rohrs stellen.
Brot in das Rohr schieben und
ca. 20 Min. bei 240 Grad backen. Brot aus den Formen kippen und anschließen die
Hitze auf 170 Grad reduzieren und noch ca. 40 Min. fertig backen.
Zwischendurch das Rohr immer
wieder mit einem Wasserzerstäuber befeuchten. (Rohr sollte richtig dampfen, denn
der Dampf lässt das Brot aufgehen.)
Gesamtbackzeit gut 1 Stunde.
Das Brot ist fertig, wenn man
mit den Fingerknöchel auf den Brotboden klopft und es hohl klingt.
Zum Schluss das Bot mit Wasser
bestreichen
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Maronikuchen
Zutaten: 100g weiche Butter, 100 g Kristallzucker, 1TL
Vanillezucker, 4 mittlere Eier, Schale von 1 Bio-Zitrone, Schale von 1
Bio-Orange, 70 g glattes Mehl, 50 g Speisestärke, 2 TL Backpulver, 200 g Maroni
( gekocht), gemahlenen Haselnüsse
Formen ( Inhalt 250 ml) mit Butter ausstreichen, mit
Haselnüsse ausstreuen, Rohr auf 160 °C vorheizen.
Butter mit Kristallzucker- und Vanillezucker schaumig
schlagen. Eier nach und nach unterrühren. Zitrusschalen unterrühren. Mehl,
Stärke und Backpulver vermischen und abwechselnd mit den Maroni unter die Masse
zwei Drittel hoch in die Formen füllen. Formen auf ein Backblech stellen.
Kuchen im Rohr (mittlere Schiene) ca. 30 Minuten backen.
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Gefüllte Erdäpfel mit Frischkäse
Zutaten: (4 Personen) ca. 700 gr. Erdäpfeln, 130 gr. Frischkäse, 100 gr. getrocknete Tomaten - eingelegt in Öl gut abgetropft und fein
gehackt für die Fülle, 4 Stück Basilikumblätter, fein gehackt, Salz, Pfeffer, 1
Eidotter zum bestreichen, 200 gr. Brösel, 2 Eier versprudelt, 150 gr. Mehl, Öl zum
Backen
Was ich mir gut vorstellen kann – Oliven, Speck……
Die Erdäpfel langsam weich kochen, dann schälen und
auskühlen lassen. Anschließend der Länge nach halbieren und mit einem kleinen Löffel
Erdäpfel vorsichtig aushöhlen.
Für die Fülle den Frischkäse und getrockneten eingelegte
Tomaten mit Basilikum, Salz und Pfeffer vermischen. Die Erdäpfel damit
füllen, den Erdäpfelrand mit Eidotter (am besten mit einem Pinsel) bestreichen
und die Erdäpfel wieder zusammensetzen.
Danach die Erdäpfel behutsam panieren.
In einer Pfanne oder Friteuse im heißen Öl goldgelb einige
Minuten herausbacken. Anschließend auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
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Oliven-Parmesan-Brot
75 g grüne Oliven, 75 g eingelegte rote Paprikaschoten
(abgetropft), 1 EL Schnittlauch (in
kleine Röllchen), 1 EL Thymianblätter od. getrockneten, 125 g Parmesan
(gerieben), 350 g Weizenmehl, 2 TL Backpulver, ½ TL Natron, je 1 TL Salz und
schwarzer Pfeffer, 2 Eier (verquirlt) 300 ml Buttermilch (od. Buttermilch und
Joghurt vermischt), 2-3 EL Olivenöl, 1 Ei mit etwas Wasser verquirlt zum
Bestreichen des Teiges, Butter und Mehl zum Einfetten und mehlieren der Form
Alle Zutaten vermischen und in eine Kastenform für 900
g füllen
Backofen auf 180 °C vorheizen – Backzeit 40-45 Minuten
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Mandel Grießschnitte
Mandel Grießschnitte
Butter zum einfetten, 3 Eier (getrennt) 125 g Zucker, 50 g
Hartweizengrieß, 25 g gemahlene Mandeln, 1 TL Madelessenz
Backofen auf 180 °C vorheizen Backform mit Butter fetten.
Eiweiß steif schlagen. Eigelb und Zucker in einer Schüssel
auf einem Topf mit siedendem Wasser dick und hellgelb aufschlagen. Schüssel vom
Herd nehmen und Grieß, Mandeln und Mandelessenz unterrühren.
Vorsichtig den Schnee unterheben. Teig in die Form füllen
und mit einem Palettenmesser glatt streichen. 25-30- Minuten goldbraun backen.
Kurz in der Form abkühlen lassen, dann auf einen Kuchenrost stürzen und
vollständig erkalten lassen.
Habe dazu eine Glasur vom Saft eines selbsteingelegten
Zwetschkenkompott gemacht.
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Lebkuchen Mousse
300g
Schokolade Bitter oder Zartbitter, 4 Eier, 6 EL Feinkristallzucker, 1-2 TL
Lebkuchen Gewürz ( hier von Spiceworld )10 ml Orangensaft, 10 ml Rum, 400 gr Schlagobers
Eier
mit Zucker über dem Wasserdampf schaumig rühren (ca. 68°C) danach kalt rühren. Die Schokolade in kleine
Stücke schneiden und über dem Wasserbad schmelzen, währen dessen den
Schlagobers schlagen. In die aufgeschlagene Eimasse das Lebkuchen Gewürz sowie
Rum und Orangensaft rühren.
Danach
etwas geschlagenes Schlagobers unterrühren und abwechselnd die flüssige
Schokolade und den Obers unterheben. Sofort für ca. 5 Stunden kühlstellen.
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Gebackener Reispudding
200 g. Jasminreis, 1 Liter Milch,
125 g Zucker, abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone, 300 ml Schlagobers, 1 TL
Vanilleextrakt, 6 Eier, getrennt
Reis in einem Topf mit kochendem Wasser
schütten und 2 Minuten kochen lassen. Abgießen und in einen großen
beschichteten Topf geben. Milch, Zucker und Zitronenschale dazugeben. Unter
gelegentlichen Umrühren langsam zum Kochen bringen. Hitze klein schalten und
den Reis 20 Minuten oder solange köcheln lassen, bis er die Milch aufgesogen
hat und weich ist.
Reis lauwarm abkühlen lassen. Backofen auf
170 °C vorheizen. Schlagobers und Vanilleextrakt zum Reis geben und einzeln die
Eigelb unterrühren. Die Eiweiß steif schlagen. 1 EL Eischnee unter die Masse
heben, dann vorsichtig den restlichen Eischnee unterziehen.
Die Masse in die Form füllen und glatt
streichen. 50 Minuten oder so lange backen, bis der Reispudding aufgegangen und
goldbraun ist. Abkühlen lassen, dann mehrere Stunden kühl stellen..
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Maronen-Küchlein
75 gr Zartbitter Schokolade
4 Eier (Gr.M)
130 gr. Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
1 Prise Salz
100 gr. Mehl
2 Tl. Backpulver
15 gr. Kakao
12 vorgegarte Maronen
12 Papiermanschetten
Schokolade grob
hacken und über einem warmen Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen. Eier
trennen. Eiweiß und 4 Esslöffel kaltes Wasser mit den Schneebesen des
Handrührgerätes steif schlagen, dabei 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillin-Zucker
und Salz einrieseln lassen. Eigelbe nacheinander unterrühren. Geschmolzene
Schokolade unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakao mischen. Portionsweise auf
die Eicreme sieben und unterheben. Mulden eines Muffinbleches (12 Mulden) mit
Papiermanschetten auslegen und in jedes Förmchen ca. 1 Esslöffel Masse geben.
Je 1 Marone in die Mitte setzen und mit dem übrigen Teig bedecken. Im
vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) 15-25
Minuten backen. Küchlein kurz abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf
einem Küchengitter auskühlen lassen.
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Mandelschnitten
Zutaten: 275 g Weizenmehl, 1 Päckchen Backpulver, 225
g Butter (Zimmertemperatur) 225 g feiner brauner Zucker ( ich habe Puderzucker
verwendet) 5 Eier, abgeriebene Schale einer Bio-Orange, 2 EL Orangensaft, 75 g
gemahlene Mandeln, 40 g Madelblättchen
Backofen auf 180 °C vorheizen
Mehl, Backpulver, Butter, Zucker, Eier, Orangenschale und –saft sowie
gemahlene Mandeln in eine große Rührschüssel geben. Mit einem elektrischen
Handrührgerät auf niedriger Stufe verrühren, bis alle Zutaten miteinander
vermischt sind. Den Teig dann auf höchster Stufe 2-3 Minuten aufschlagen.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche mit einem
Palettenmesser glatt streichen. Mit Mandelblättchen bestreuen. 30 Minuten oder
solange backen, bis der Teig goldbraun ist und ein in die Mitte gestochenes
Holzstäbchen beim Herausziehen sauber ist. 15 Minuten in der Form abkühlen,
dann auf einem Kuchenrost vollständig erkalten lassen. Dann in Vierecke
schneiden und servieren.
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Mango-Schaumpfannkuchen
Zutaten für zwei
Personen: 1 Mango, à 500 g,
2 Eier, 120 g Mehl, 4 EL Zucker, 175 ml Milch, 2 EL Butterschmalz ,1
Prise Salz
Den Backofen auf 200 Grad
Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Eier trennen. Das
Mehl, den Zucker, die Eigelbe und die Milch in eine Schüssel geben und mit dem
Handrührgerät zu einem
glatten Teig verrühren. Die Prise Salz ins Eiweiß geben und steif schlagen. Den
Eischnee mit einem Spatel
unter den Teig heben. Den Teig anschließend ruhen lassen.
Die Mango schälen, das
Fruchtfleisch vom Stein entfernen und in dünne Spalten schneiden.Das
Butterschmalz in einer ofenfesten Pfanne erhitzen. Die Mangospalten in die
heiße Pfanne geben und darin anbraten. Den Pfannkuchenteig über den
Mangospalten verteilen und für 15 Minuten in den vorgeheizten
Den Pfannkuchen aus dem
Ofen nehmen, auf einem Teller anrichten und servieren.
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Eierlikör-Gugelhupf mit Kirschen
Zutaten: 1 Glas (370 ml) Sauerkirschen, 275 g Mehl, 5 Eier, 250 g Puderzucker, 1 Pkg. Vanillin-Zucker, 250 ml Öl, 250 ml + 4 EL Eierlikör, 1 Pkg. Backpulver, Fett und Mehl für die Form.
Kirschen in einem Sieb abgießen und abtropfen lasse. Mit Küchenpapier trocken tupfen, mit ca. 25 g Mehl bestäuben.
Eier, 200 g Puderzucker und Vanillinzucker mit den Schneebesen des Handrührgeräts dickschaumig aufschlagen. Öl und 20 ml Eierlikör langsam zugießen und verrühren. 275 g Mehl und Backpulver mischen, darübersieben und unterheben.
Die Kirschen in den Teig unterheben.Eine Gugelhupfform (2,3 l Inhalt) fetten und mit Mehl ausstäuben, die Masse in die Form füllen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C / Umluft: 150 °C) 60 – 70 Minuten backen.
Gugelhupfen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Kuchen auf ein Kuchgitter stürzen und auskühlen lassen.
50 g Puderzucker und 4 EL Eierlikör verrühren. Kuchen gleichmäßig mit der Eierlikörglasur bestreichen und trocknen lassen.
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Zwiebel in Butter anrösten
Gewaschene und grob gehackte Eierschwammerln zugeben und etwas Salz beigeben
Wenn die Pilze Wasser lassen etwa bissfest dünsten, dann mit Grieß (ca. 2 Esslöffel auf 300 Gramm Pilze)
Beimengen und stocken lassen, dann noch etwas anrösten lassen und mit Salz und Pfefferwürzen.
Zum Schluss 2 geschlagene Eier unterheben und anziehen lassen. Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen und zu Grünen Salat servieren-
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Sterz
Gewaschene und grob gehackte Eierschwammerln zugeben und etwas Salz beigeben
Wenn die Pilze Wasser lassen etwa bissfest dünsten, dann mit Grieß (ca. 2 Esslöffel auf 300 Gramm Pilze)
Beimengen und stocken lassen, dann noch etwas anrösten lassen und mit Salz und Pfefferwürzen.
Zum Schluss 2 geschlagene Eier unterheben und anziehen lassen. Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen und zu Grünen Salat servieren-
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Kernölguglhupf
Ich habe Bri gebeten, ein Rezept für einen schönen Kuchen beizusteuern. Er sollte einfach sein, da ich ja auch nicht so die Backfee bin. Außerdem fürs Wochenende für zwei Personen auch am nächsten Tag noch schmackhaft sein. Und sie hat ins Schwarze getroffen. Ich finde, dass ist auch eine Kuchen mit einem herbstlichen Geschmack und ich mache mich jetzt gleich ans Werk.
Für euch alle aber schon hier Rezept und Fotos, frisch importiert aus Wien:
4 Eier, 100 ml Wasser, 1 Pkg. Vanillezucker, 100 ml Kernöl, 100 g Kürbiskerne, 150 g Staubzucker, 100g Kristallzucker, 250 g Mehl, ½ Pkg. Backpulver
Backrohr auf 180°C vorheizen. Gugelhupf-Form einfetten und mit Mehl ausstauben und mit den Kürbiskernen auslegen. Dotter, Wasser, Staubzucker, Vanillezucker und Kernöl schaumig rühren. Eiklar mit Kristallzucker nicht ganz steif aufschlagen, Eigelb mit 1/3 des Eischnees und dem Mehl glatt rühren, dann den restlichen Schnee unterziehen. In die Form füllen und in etwa 50 Minuten fertig backen.
......und da zieht jetzt bei uns Beiden dieser schöne Kuchenduft durchs Haus. Wann ist endlich Nachmittag .......
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2 Rosinen, Topfen (Quark) und Puddingpulver dazurühren.
3 Eiweiß sehr steif schlagen und unter die Quarkmasse heben.
4 Ofen auf 140 Grad Umluft vorheizen. Springform mit Backpapier auskleiden. Den Rand mit 10 cm Backpapier erhöhen, denn das Käsesoufflé steigt beim Backen sehr hoch (wenn es auch beim Abkühlen wieder leicht zusammenfällt). Ich habe mir das mit dem Papier erspart – habe eine 28 cm Durchmesser Tortenform verwendet.
5 Topfen(Quark)masse k einfüllen und ca. 80 Minuten bei 140 Grad Umluft backen.
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Rezepte Grillkurs Mike Süßer
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Herr und Frau Bri gehen zur Schule
Samstag 11.08.2012
Ich kann nur sagen, ich war hundemüde und erledigt.
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Topfentorte
250 g weiche Butter, 6 Stk. Eier,
250 g Zucker, 1 Stk. Zitronen (Saft abgeriebene Schale) 1 Pkg. Vanillezucker,
80 g Rosinen, 2 Pkg. Vanille-Puddingpulver, 1 kg Magertopfen (Quark)
Puderzucker
1 Weiche
Butter, 6 Eigelbe, Zucker, Zitronensaft, Vanillezucker und abgeriebene
Zitronenschale sehr schaumig rühren, der Zucker muss sich vollständig aufgelöst
haben.2 Rosinen, Topfen (Quark) und Puddingpulver dazurühren.
3 Eiweiß sehr steif schlagen und unter die Quarkmasse heben.
4 Ofen auf 140 Grad Umluft vorheizen. Springform mit Backpapier auskleiden. Den Rand mit 10 cm Backpapier erhöhen, denn das Käsesoufflé steigt beim Backen sehr hoch (wenn es auch beim Abkühlen wieder leicht zusammenfällt). Ich habe mir das mit dem Papier erspart – habe eine 28 cm Durchmesser Tortenform verwendet.
5 Topfen(Quark)masse k einfüllen und ca. 80 Minuten bei 140 Grad Umluft backen.
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Rezepte Grillkurs Mike Süßer
Ceasar Salad mit gegrillten Bärenkrebsschwänzen, Fladenbrot, Joghurt Dip
*etwas Hühnerbrühe, Schalotte, Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Eigelb, Sardellenfilets, Kapern, Abtrieb einer Zitrone, Saft einer Zitrone, Basilikum, Zucker, Creme Fraiche, Romana Salat, Tomaten, Scheiben Weißbrot, Parmesan
4 Rumpsteak von je 250 g, 2 zerdrückte Knoblauchzehen, 2 cl Weinbrand, große Scheiben Speck, 2 Zwiebel, 4 EL Tomatenmark, 1 TL Chilipulver
* für 6 Personen 100 g Kekse (Amarettini), 75 g Mandeln ( gehobelt) 50 g Zucker, 75 g weiche Butter, 1 Zitrone ( abgeriebene Schale und Saft) 1 Eidotter, 6 Reife Pfirsiche, Vanilleeis
Hühnerbrühe, fein geschnittene Schalotten, gewürfelte Knoblauchzehe, Eidotter, Sardellenfilets, Kapern, Creme Fraiche, Abtrieb und Saft einer Zitrone und Parmesan in einem Mixer geben. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Basilikum abschmecken. Salat waschen, Tomaten schneiden und auf einem Teller anrichten. Weißbrot würfeln in Öl anbraten und über den Salat geben, und etwas Parmesan darüber reiben.
*Bärenkrebsschwänze, Butter, frische Minze (gehackt) geriebener Ingwer, zerdrückter Knoblauch, Limonenabtrieb, Sojasauce, Limettensaft, Salz, Pfeffer
Die Bärenkrebsschwänze mit einer Geflügelschere oder scharfen Messer längs halbieren, den Darm entfernen. Die Butter in einem Topf erwärmen, Minze, Ingwer, Knoblauch und Limonenschale hinzufügen, Nach ca. 3 Minuten köcheln, die Sojasauce, Limettensaft, Salz und Pfeffer dazugeben und von der Hitze nehmen. Entweder am Griller oder Grillpfanne – die aufgeschnittenen Seiten des Hummers während des Grillens immer wieder mit der Butter würzen.
Fladenbrot mit Joghurt Dip
* Zutaten für 8 Personen : 800g Mehl Typ W 700 / oder 480, 500 g Wasser, 1 Würfel Germ, 2 TL Honig, 4 EL Olivenöl, 1 TL Meersalz, Belag Olivenöl, Sesam, Tomatenflocken
*200 g Joghurt, 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen), 1 TL Koriander (gemahlen), 1 TL frischen Koriander, Spritzer Limettensaft
Mehl in einen Schüssel geben, einen Mulde hineindrücken, Germ hineinbröseln und mit etwas Wasser anrühren, alle Teigzutaten hinzugeben und den Teig zu 10 Minuten kneten. Der Teig sollte einen weiche Konsistenz haben. Eine Kugel formen, abdecken und 30 Minuten gehen lassen. Blech fetten. Den gegangenen Teig 2 Minuten kneten, anschließend ausrollen und kleine runde Teile formen, ca. 1,5 cm Stärke und mit der Gabel einstechen, Olivenöl dünn aufstreichen, Sesam, Tomatenflocken und Meersalz darüber streuen. Den Teig 25 Minuten gehen lassen – und ab in Rohr oder Griller.
Saté vom Huhn mit Gemüse
für 4 Personen: Marinade _
4 Hühnerbrüste ohne Haut, 2 Knoblauchzehen (zerdrückt), 1 kleine Ingwerwurzel (fein gerieben) 2 TL Thai-Fischsauce, 2 EL helle Sojasauce, 1 Zitronengras, 1 EL brauner Zucker, etwas Curry, etwas Kreuzkümmel (gemahlen) etwas Koriander (gemahlen)
Die Hühnerbrüste mit einem scharfen Messer jeweils in 4 cm lange Streifen schneiden. Die Zutaten für die Marinade in eine Schüssel füllen und vermischen. Das Hühnerfleisch darin wenden bis es rundherum überzogen ist. Zugedeckt mind. 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Inzwischen 16 Holzspieße in kaltem Wasser einweichen, damit sie beim grillen nicht verbrennen und das Fleisch leicht von den Spießen lösen. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und der Länge nach auf die Spieße stecken.
Saté Sauce:
120 g geröstete Erdnüsse ( können ruhig gesalzene genommen werden – diese abwaschen und gut trocknen) ½ TL Cumin (Kreuzkümmel) oder normal gem. Kümmel, 1/2 TL gemahlenen Koriander, 2 Knoblauchzehen, 1 Stück Zitronengras (weißer Teil, geputzt), 1 Stück Ingwerwurzel 1 kleine Chilischote, 2-3 EL Zucker + Spritzer Weißweinessig, 2 EL Fischsauce (Fertigprodukt im Glas), ¼ l Kokosmilch, Salz, Pfeffer
Für die Erdnusssauce alle Zutaten, bis auf die Kokosmilch in einem Mixer pürieren. Mit der Kokosmilch in einem Topf geben und unter rühren köcheln lassen, bis die Sauce sichtbar dicklich eingekocht ist, eventuell mit Salz und Zucker nachschmecken.
Gemüse:
10 g Mu-Err Pilze ( getrocknet) ½ Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 Paprika (rot und gelb), 150 g Karotten, 150 g Zuckererbsen, 2 Chili, 100 g Bambussprossen, 1 TL Thai-Curry-Paste (rot), Sojasauce (hell) Sesamöl, Salz und Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung: Die Mu-Err Pilze in lauwarmem Wasser 20 Minuten einweichen lassen. Inzwischen die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfel schneiden, die Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Die Zuckererbsen waschen und halbieren, die Karotten schälen und in Stifte schneiden. Die eingeweichte Mu-Err Pilze in kleine Stücke schneiden und die Chili halbieren. Die Zwiebel und den Knoblauch mit etwas Sesamöl im Wok anschwitzen das Gemüse dazugeben und kurz anbraten. Mit der Thai-Curry-Paste würzen und gut mischen. Ab und zu umrühren und ca. 6 Minuten garen. Mit Salz, Pfeffer und Sojasauce abschmecken.
Die Steak trocken tupfen, mit zerdrückter Knoblauchzehen einreiben und mit Weinbrand beträufeln, Den Fettrand einschneiden, 1 Stunden ziehen lassen.
Steak anbraten. Den durchwachsenen Speck extra mit den in ringen geschnittenen Zwiebel glasig werden lassen. Steaks wenden, Tomatenmark und Chilipulver verrühren. Die gegarte Seite mit der Mischung bestreichen, mit Zwiebelringe und den Speckscheiben belegen und fertig grillen oder ins Rohr.
Sauce:2 grob gehackte Zwiebel, 3 Selleriestangen, 9 Knoblauchzehen in feine Scheiben geschnitten, 2 EL Oregano, ¾ Tasse Worcestershiresauce, 3 EL Tabasco od. 1 gehackte Chili, 4 Tassen Ketchup, ½ Tasse Zitronensaft, ¾ Tasse Essig, 3 EL Senf, 1 EL Salz, ¼ Tasse Ahornsirup, 2 EL Cayennepfeffer, 1 TL Curry, ½ TL Senfkörner
Alles in einen Topf geben und ca. 30 Minuten vorsichtig erhitzen. Ab und zu umrühren und nicht aufkochen lassen. Anschließend vom Feuer nehmen und eine Tasse Jack Daniels einrühren. Zum gegrillten Fleisch servieren.
Schafskäse:1 Scheibe Schafkäse ca. 1,5 cm dick, Tomatenscheiben, Zwiebelringe, Pfeffer, Oliven, Alufolie
Den Schafkäse auf die Alufolie legen. Mit Tomatenscheiben und Zwiebelringen belegen. Mit Pfeffer würzen noch ein paar Tropfen Olivenöl darüber geben. Alles gut in die Alufolie einwickeln. Für ca. 10-15 Minuten auf den grill legen od. ins Rohr geben.
Gemüse:2 große Zucchini, „ Aubergine, 2 große Zwiebeln, 2 große Äpfel, 1 Mozzarella-Rolle, 4 Lauchzwiebeln
Das Gemüse sollte die gleiche Größe und Durchmesser haben. Alles in gleich dicke Scheiben schneiden, nur für die Unterseite eine etwas dickere Scheibe. Es kann auch mit Knoblauch eingeriebenes Brot sein. Nun die Gemüse abwechselnd zu einem Burger aufbauen, mit einem in Wasser getränktem Spieß befestigen. Mit einer Kräutermarinade bestreichen und 10 – 15 Minuten grillen oder im Rohr zubereiten. Fleischliebhaber können auch hauchdünne Scheiben vom Schweinefilet zwischen die Gemüse geben.
Gereinigeten Erdäpfel mit Schale mit einem Spieß rund herum einstecken – auf eine mit Olivenöl befettete Alufolie geben darunter noch Rosmari, und mit Meersalz bestreuen – Ins Rohr oder auf dem Griller.
Amarettini Pfirsich Packerl
Die Amarettini grob zerstampfen und in einen Schüssel geben, Mit den gerösteten Mandeln, Zucker, Butter und Zitronenschale zu Streuseln verarbeiten. Die Eidotter verquirlen und untermischen, sodass der Teig gerade zusammenhält.
Die Pfirsiche halbieren, entkernen und die Schnittfläche mit Zitronensaft beträufeln. Die Amarettini-Mischung auf den Pfirsichhälften verteilen und leicht andrücken.
Die Alufolie 6 ca. 20 cm lange Stücke schneiden. Auf jedes Folienstück 2 Pfirsichhälften legen, die Folienenden hochschlagen und leicht zusammendrücken, um ein lockeres Päckchen zu formen. Bei starker Hitze 15 Minuten grillen oder im Rohr zubereiten, bis die Pfirsiche weich sind und die Füllung brutzelt.
Mit Vanilleeis servieren- und mit etwas Pfirsichschnaps beträufeln.
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Herr und Frau Bri gehen zur Schule
Freitag, 10.08.2012
09.30.00 MEZ
Abfahrt Wien. Wetter stürmisch. Die Haare liegen.
Abfahrt Wien. Wetter stürmisch. Die Haare liegen.
10.30.00 MEZ
Auf der Autobahn überholen Herr und Frau Bri bei Ybbs ihren Schwager und treffen sofort eine telefonische Verabredung zum Treff in der nächsten Raststätte. Beide beschließen, vor den geplanten abendlichen Hochgenüssen, noch einen Test des österreischichen Raststätten Essens. Nun ja.........
Auf der Autobahn überholen Herr und Frau Bri bei Ybbs ihren Schwager und treffen sofort eine telefonische Verabredung zum Treff in der nächsten Raststätte. Beide beschließen, vor den geplanten abendlichen Hochgenüssen, noch einen Test des österreischichen Raststätten Essens. Nun ja.........
11.33.05 MEZ
Weiterfahrt und
Weiterfahrt und
13.03.07 MEZ
Eintreffen in der Pension und
13.37.45 MEZ
etwas ruhen für die Anstrengungen des Abends
Eintreffen in der Pension und
13.37.45 MEZ
etwas ruhen für die Anstrengungen des Abends
17.00.00 MEZ
Kochschule Mike Süßer - der Spaß beginnt. Thema des Abends Grillen. Und so kommt es, dass Bri die einzige weibliche Teilnehmerin ist. Wieso ist das eine Domäne der Männer? Genau - Feuer machen, Teile eines Tieres braten und die hungrige Familie damit versorgen.
Kochschule Mike Süßer - der Spaß beginnt. Thema des Abends Grillen. Und so kommt es, dass Bri die einzige weibliche Teilnehmerin ist. Wieso ist das eine Domäne der Männer? Genau - Feuer machen, Teile eines Tieres braten und die hungrige Familie damit versorgen.
17.08.00 MEZ
Mike Süßer stellt sich vor. Seit 8 Jahren hat er eine Kochschule. An diesem Ort jetzt im dritten Jahr. Vielen ist er bekannt aus der Sendung "Die Kochprofis". Ein charmanter Plauderer und im Nu sind alle bei der Sache.
Mike Süßer stellt sich vor. Seit 8 Jahren hat er eine Kochschule. An diesem Ort jetzt im dritten Jahr. Vielen ist er bekannt aus der Sendung "Die Kochprofis". Ein charmanter Plauderer und im Nu sind alle bei der Sache.
...und hier bekommt die GewinnerKochschürze aus der Küchenschlacht noch ein Autogramm mehr .....
18.36.59 MEZ
Vorspeise fertig
Ceasar Salad mit gegrillten Bärenkrebsschwänzen, Fladenbrot, Joghurt Dip
Vorspeise fertig
Ceasar Salad mit gegrillten Bärenkrebsschwänzen, Fladenbrot, Joghurt Dip
20.01.49 MEZ
Zwischengang fertig
Saté vom Huhn mit Gemüse
Zwischengang fertig
Saté vom Huhn mit Gemüse
Ein gutes Getränk ist immer mit dabei. Frau Bri verhält sich wie immer anti-alkoholisch. Herr Bri hat kein Problem mit den ausgesuchten Weinen, die Mike Süßer auch erklärt, und deren Auswahl begründet.
22.00.00 MEZ
Geplantes Ende des Koch-Grill-Kurses. Aber jetzt kommt erst der Höhepunkt, der Hauptgang:
US Rumpsteak & Hot BBQ Sauce, Gemüseburger, Baked Potatoes
Alle dürfen mitwirken und alle dürfen tüchtig essen. Bri als "Quotenfrau", darf die traditionelle Rolle der Frau wahrnehmen und verteilen, was die Herren gegrillt haben.
Geplantes Ende des Koch-Grill-Kurses. Aber jetzt kommt erst der Höhepunkt, der Hauptgang:
US Rumpsteak & Hot BBQ Sauce, Gemüseburger, Baked Potatoes
Alle dürfen mitwirken und alle dürfen tüchtig essen. Bri als "Quotenfrau", darf die traditionelle Rolle der Frau wahrnehmen und verteilen, was die Herren gegrillt haben.
22.15.50 MEZ
Erste besorgte Ehefrauen der Teilnehmer rufen an, warum denn da so lange gegrillt wird ;)
Erste besorgte Ehefrauen der Teilnehmer rufen an, warum denn da so lange gegrillt wird ;)
23.37.01 MEZ
Dessert
Amarettini Pfirsich Packerl
Dessert
Amarettini Pfirsich Packerl
01.59.59 MEZ
Alle Teilnehmer gehen zufrieden und gesättigt nach Hause. Es war ein toller Abend und gelernt haben Herr und Frau Bri eine ganze Menge, auch Sachen die nicht auf der Speisekarte standen. Es gab Auskunft zu allen Fragen und Beide können einen solchen Kurs bei Mike Süßer nur empfehlen. Also, Kochinteressierte und Genußfreunde in und um Österreich - macht Euch das Vergnügen und absolviert mal einen Kurs, z.B. bei Mike Süßer. Es gibt gut zu Essen und viel zu lernen.
Alle Teilnehmer gehen zufrieden und gesättigt nach Hause. Es war ein toller Abend und gelernt haben Herr und Frau Bri eine ganze Menge, auch Sachen die nicht auf der Speisekarte standen. Es gab Auskunft zu allen Fragen und Beide können einen solchen Kurs bei Mike Süßer nur empfehlen. Also, Kochinteressierte und Genußfreunde in und um Österreich - macht Euch das Vergnügen und absolviert mal einen Kurs, z.B. bei Mike Süßer. Es gibt gut zu Essen und viel zu lernen.
02.45.00 MEZ
Herr und Frau Bri gehen schlafen. Ob die Haare immer noch liegen ist nicht bekannt.
Herr und Frau Bri gehen schlafen. Ob die Haare immer noch liegen ist nicht bekannt.
Samstag 11.08.2012
12.33.33 MEZ
Herr und Frau Bri zurück in Wien. Und eins ist klar. Das war nicht der letzte Kochkurs. Nicht, dass sie es nötig hätten. Beide kochen hervorragend. Aber Spaß dabei hat man ja besonders in Gesellschaft. Und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Herr und Frau Bri zurück in Wien. Und eins ist klar. Das war nicht der letzte Kochkurs. Nicht, dass sie es nötig hätten. Beide kochen hervorragend. Aber Spaß dabei hat man ja besonders in Gesellschaft. Und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Und hier für uns alle die Rezepte, also auch von uns ein Dankeschön an den Kochprofi.
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Gesurrte Knierlinge
Um was es sich wohl handelt. Vermutungen werden laut, es sei ein unbekannter Speisepilz, ein gefährliches Tier, oder gar der Ausbruch einer seltenen Krankheit.
Ein Traum, diese Begriffe der österreichischen Kochkunst. Nachdem ich mit Lachen fertig war, habe ich angefangen zu überlegen. Schon etwas mit den Vokabeln vertraut fiel mir ein, es gibt das Surfleisch und das Surschnitzel, beides gepökelt. Und wenn man zum großen Eisbein Stelzen sagt, sagt man vielleicht zum kleineren Teil Knierling?
Bri hat`s geschrieben, heute am Morgen. Sie möchte einen Gartentag im Sonnenschein machen und heute ihre Mutti mitnehmen. Bri war schon unterwegs und so blieb mir erst mal nur das Internet und seine einschlägigen Seiten:
... Österreichisch - Deutsch : Knierling - gekochte (meist auch gesurte) kleine, vordere Schweinsstelze......
Recht gehabt und Bri wurde per Telefon darum gebeten, die Herstellung dieser Speise mit dem wunderschönen Namen, für uns zu dokumentieren.
Und die für die Mama gekauften gesurten Knierlinge, wird Bri mit Wurzelwerk kochen....... Sie kauft diese, da es das Lieblingsgericht der Mutter ist, die gekochte Variante. Herr und Frau Bri essen sie lieber gebraten. Sind Sie gebraten, gibt es dazu Krén (siehe Lexikon). Sind sie gekocht, werden sie mit Wurzelwerk und Brühe gegessen.
Bei mir zu Hause nennt man es Kietchen, dieses Stück vom Schweinebein. Wir essen es mit Sauerkraut oder kochen es an eine Kohlrübensuppe, die die Menge Fettes braucht und auch verträgt. Und früher, als es sowas noch gab, wurden auch Schweineschwänzchen mitgekocht.
Eine Kochanleitung von Bri ist mit wenigen Worten weitergegeben: Wasser,Salz (vorsichtig, da das Fleisch ja gepökelt ist), Pfeffer, das geputzte Gemüse dazu und etwa 45 Minuten bis eine Stunde (je nach Größe) kochen.
Eine Kochanleitung von Bri ist mit wenigen Worten weitergegeben: Wasser,Salz (vorsichtig, da das Fleisch ja gepökelt ist), Pfeffer, das geputzte Gemüse dazu und etwa 45 Minuten bis eine Stunde (je nach Größe) kochen.
Kein großer Aufreger als Rezept, so für einen Blogbeitrag, aber der Name, der reißt es raus, dass müsst ihr zugeben. Und mit Freuden nehme ich das auf in unser Lexikon, in dem man noch andere Begriffe aus der Deutsch-Österreichischen-Kochverständigung findet.
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Jetzt hängt der Haussegen zu Hause wieder gerade ;) Und das sie Beide gut kochen können, war ja eh klar. Hier also noch die letzten spannenden Minuten im Finale:
Bei der Bewertung durch den Juror Alexander Herrmann war entscheidend, dass der Speck, welchen ich um den Steinbeißer gewickelt hatte, krosser war als bei meinem Mitbewerber.
Beim Nachtisch war entscheidend, wie ich mein Gericht präsentiert hatte. Mein Gegner richtete im Glas an, was dazu führte, dass das Apfelküchlein etwas schwer zu essen war.
Ich hingegen legte die Apfelküchlein auf den Erdbeerspiegel und drapierte die Krokantsahne und den Eierlikör darüber.
Die Entscheidung war gefallen.
Ich war der Sieger, was mir zuerst gar nicht bewusst wurde. Erst als mir alle gratulierten und ich die Gewinnerschürze erhielt, realisierte ich meinen Sieg.
Mir fiel ein Stein vom Herzen. Plötzlich war alle Anspannung wie weggeblasen und ich konnte alle Eindrücke auf mich wirken lassen und genießen.
Daraufhin genoss ich ein kühles Bier und eine Zigarette.
Das Resümee:
35 Minuten sind eine verdammt kurze Zeit.
Alles in allem hat es aber unheimlich viel Spaß gemacht. Das Team bei den Fernsehmachern ist super nett und zuvorkommend. Die Betreuung ist ausgezeichnet.
Die Starköche sind sehr umgänglich und locker. Vor allem Horst Lichter. Wir hatten viel Spaß. Ich kann nur Jedem, der beim Kochen über ein gewisses Grundwissen verfügt empfehlen, hier mal mitzumachen.
Peter
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........Wir haben gestern aufgehört in Peters Tagebuch zu lesen, als die Jurorin kam. Ob er es geschafft hat?
Bei meinem Gericht angekommen bemerkte Frau Schöneberger, dass sie auf fettes Fleisch stehe und sich darauf freue, das Krenfleisch verkosten zu können. Sie war damit sehr zufrieden, wenn sie auch bemängelte, dass eine Sauce dazu nicht schlecht wäre. Sie bewunderte die Flaumigkeit meiner Semmelknödel und war ganz begeistert von den Powidltatschkerl mit den Rumzwetschken.
Auch diesmal war mein Gericht eine Runde weiter und ich stand, zu meinem eigenen Erstaunen, im Finale. Hurra!
KÜCHENSCHLACHT 2012
5 Tag. FINALE
Danach hatten Sven der zweite Finalist und ich, 3 Stunden Zeit bis zur nächsten Aufzeichnung. Nach etwa einer halben Stunde bekamen wird das Rezept von Horst Lichter für das Finale.
Wie ich befürchtet hatte, Fisch!
„Steinbeißer im Speckmantel mit gekochtem grünen Spargel und einer Tomatenvinaigrette. Dazu Apfel im Backteig auf Erdbeerspiegel mit Krokantsahne.“
Das Rezept las sich als eine Herausforderung. Nun begann das einstudieren des Rezeptes und der Abläufe. Nach einer Stunde kann Horst zu uns in den VIP-Bereich und ging mit und das Rezept Stück für Stück durch.
Er betonte, dass das Wichtigste sei, während der Küchenbegehung alle Zutaten genau so aufzulegen, wie sie im Rezept beschrieben seien.
Dies tat ich dann auch . Wie die Kochsequenzen im Einzelnen abliefen, kann ich nicht mehr genau nachvollziehen, da ich wie in Trance gekocht habe. Letztendlich gelang es mir, das geforderte Gericht zeitgerecht auf den Tisch zu bringen.
Das letzte entscheidende Wort sollte der Juror haben, diesmal Alexander Herrmann.
OB PETER GEWONNEN HAT? HEUTE MITTAG UM 14.15 UHR ERFAHRT IHR ES IM ZDF
Zuerst also wieder die spannende Auflösung von Gestern. Ali Güngürmus sollte das Urteil fällen.
Zuerst bemerkte er zu den Zwiebeln, dass diese für ihn zu dunkel sind, aber dies sei ja Geschmacksache.
Nachdem er das Fleisch in der Mitte zerteilt hatte und den schönen rosa Kern sah, war für ihn klar, dass dieses Gericht weiter kommen würde, was zu Schluss der Bewertung auch eintraf.
Geschafft, dritte Runde weiter, wird mir das schon unheimlich.
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KÜCHENSCHLACHT 2012
4. Tag Hauptspeise+Dessert
4. Tag Hauptspeise+Dessert
Anschließend wieder Fotos, Maske, Küchenbegehung und Vorbereitung.
Langsam wird es zur Routine, aber auch immer anstrengender.
In der nächsten Runde kommt meine größte Herausforderung, vor allem was es das Zeitmanagement betrifft.
„Krenfleisch mit Semmelknödeln, Powidltaschtkerl mit Rumzwetschken“
In der Küchenbegehung habe ich bereits einen großen Topf mit Wasser zum kochen gebracht und bereit gestellt.
Als erstes machte ich mich über den Schweinebauch her, welcher in den Druckkochtopf kam und mit heißem Wasser, Salz, Essig und Kren zum kochen gebracht wurde. Nun konnte ich den Teig für die Powidltatschkerln vorbereiten. Nachdem ich Mehl, Salz, Olivenöl und Eier vermengt und durchgeknetet hatte, konnte ich den Teig, in Frischhaltefolie verpackt, zum Ruhen kalt stellen.
Weiter zu den Semmelknödeln. Semmelwürfel mit etwas Salz, gehackter Petersilie und etwas Sonnenblumenöl durchmischen, mit einem Ei, Milch und Mehl zu einem lockeren Teig vermengen, daraus Knödel formen und in heißes, gesalzenes Wasser einlegen und bei mäßiger Hitze ziehen lassen. Zwischendurch ein Blick in den Kochtopf, in welchem das Krenfleisch kocht. Da das Fleisch etwas fest ist teile ich den Schweinebauch in zwei Hälften, sodass es etwas schneller gar wird.
Klein geschnittenes Suppengrün dazugeben, Deckel zu und weiter.
Den zuvor kalt gestellten Taschkerlteig mit der Teigmaschine dünn ausrollen, runde Kreise ausstechen, in die Ravioliform legen, mit Powidl füllen, die Teigränder mit Wasser benetzen und die Form schließen. Anschließend in kochenden, gesalzene Wasser einlegen, Temperatur zurück und sanft ziehen lassen.
Zwischenzeitlich Zucker karamellisieren, die Zwetschgenspalten zugeben und mit Rum ablöschen. Zuletzt Pflaumensaft beigeben und bei sanfter Hitze einkochen lassen.
In einem Topf etwas Butter zergehen lassen und die Semmelbröseln mit den gerieben Nüssen und etwas Zucker darin goldbraun rösten.
Weiter mit den Knödeln und dem Krenfleisch. Krenwurzel fein reißen und in eine Schüssel geben.
Oh Schreck, die Bröseln sind angebrannt. Horst meinte, wenn man nur die obere Schicht nehme ginge das schon. Nicht bei mir. Topf weg und neu begonnen. Um zu vermeiden, dass wieder etwas anbrennt, ersuche ich Horst darauf zu achten und ständig umzurühren, was er bis zum Schluss auch machte.
So, nun noch schnell anrichten, Fleisch aus dem Topf, aufschneiden und am Teller anrichten. Darüber etwas von der Suppe und darüber reichlich geriebenen Kren. Die Knödel beilegen.
Die Powidltaschkerln aus dem Wasser nehmen, mit den gerösteten Nußbröseln bestreuen und am Teller drapieren. Die Rumzwetschken beilegen und mit dem Saft übergießen.
Puh, fertigt; ich auch.
Juror ist diesmal Sybille Schönberger.
OB PETER MIT SEINEM TYPISCH ÖSTERREISCHICHEN GERICHT DAS HERZ DER CHARMANTEN JURORIN ERWEICHEN KONNTE?
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Wo haben wir aufgehört bei Peter zu lesen ? Ja, Kolja Kleeberg kam als Juror...
Bei der Verkostung meines Gerichtes bemerkte er mit Bewunderung die aufwendige handwerklichen Ausführung, den ausgezeichneten Geschmack des Beef Tartar und der pikanten Schaumrollen . Was mich ins Schwitzen brachte, war die Kritik an meinem Salat, welcher für ihn zu schwach gewürzt und abgeschmeckt sei.
"........eigentlich für die Karnickel......" lautete sein Urteil.
"........eigentlich für die Karnickel......" lautete sein Urteil.
Letztendlich aber bewertete er mein Gericht aber als sehr gut und ich war wieder eine Runde weiter.
KÜCHENSCHLACHT 2012
3. Tag - Hauptspeise
Jetzt wurden wieder Fotos geschossen und anschließend ging es in den VIP-Bereich, wo wir entspannen konnten. Dann wurden wir ins Hotel gebracht und der erste Tag der Aufzeichnungen war geschafft. Ich allerdings auch. Ich benötigte im Hotel auf der Dachterrasse fast 30 Minuten für mich allein, um wieder herunter zu kommen, so aufgewühlt und unter Strom stehend war ich.
Am folgenden Morgen wurden wir, nach einem ausgiebigen Frühstück, um 10.45 wieder ins Studio gefahren und alles ging von vorn los. Maske, Küchenbegehung, Vorbereitung, Aufzeichnung.
An dem also jetzt „dritten Tag“ kochte ich einen „Zwiebelrostbraten mit Kartoffelwings.
Das Fleisch für diesen kurz gebratenen Rostbraten, brachte ich aus Wien mit. Ich wusste von Inge , dass dieses Stück Fleisch vom Rind im Norden Deutschlands relativ unbekannt ist. Dazu ließ ich mir vom Fleischer meines Vertrauens in Wien ein Stück Jungrinderlende (österr. Begriff = Rostbraten), welches mindestens 8 Tage abgehangen war, vorbereiten.
Den Rostbraten mit Salz, Pfeffer würzen und mit Senf auf einer Seite bestreichen und mit dieser Seite in Mehl legen. In etwas Butterschmalz auf der bemehlten Seite zuerst scharf anbraten, wenden und auf der zweiten Seite ebenfalls kurz und scharf anbraten. Anschließen bei 90 Grad ins Rohr geben und nachgaren. In dem Bratenrückstand klein gehackte Zwiebel geben, diese anrösten und mit Brühe aufgießen. Danach langsam einkochen lassen bis die Zwiebel sämig sind und mit den Zauberstab pürieren.
Für die Kartoffelwings die Kartoffeln waschen und Vierteln.
In der Friteuse goldgelb backen und auf einem Küchenkrepp entfetten.
Danach 1 Zwiebel in Ringe geschnitten, im Mehl gewälzt in der Friteuse ebenfalls goldgelb garen.
Zum servieren den Rostbraten auf einem heißen Teller anrichten, die Sauce darüber gießen und die frittierte Zwiebel obenauf anrichten. Dazu die mit Salz und Paprikapulver gewürzten Kartoffeln.
Der Juror war diesmal Ali Güngörmüs.
DANN ALSO WIEDER SPANNUNG . BALD ERFAHREN WIR, OB PETER WEITER GEKOMMEN IST.
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Wo waren wir stehen geblieben? Jawohl , Urteil über das Lieblingsgericht:
Gleich zu Beginn verkostete Cornelia Poletto mein Schnitzel und war hellauf davon begeistert, wie schön die Panier aufgegangen war, genau wie sie sein sollte. Zum Reis lies sie sich zu der Bemerkung hinreißen, dass sie diese Darreichungsform schon lange nicht mehr gesehen habe. Betreffend des Spargelsalates war sie voll des Lobes, was mir einen Stein vom Herzen fallen lies. Es war doch mein Bestreben , nicht gleich wieder in der ersten Runde auszuscheiden. Noch bevor sie die anderen Gerichte verkostet hatte bemerkte sie, dass dieses Schnitzel als ihr Favorit gelte und in jedem Falle schon weiter sei. JUHU !!!
KÜCHENSCHLACHT 2012
2. Tag - Vorspeise
Nach einer halben Stunde Verschnaufpause ging es nun wieder weiter im Takt. Maske, Küchenbegehung und Vorbereitung zur nächsten Aufzeichnung. Ich hatte das Glück, am selben Arbeitsplatz zu stehen und konnte mich nun, schon etwas vertrauter mit der Küche und dem Herd, ans Werk machen.
In der zweiten Runde bestand mein Menü aus „Pikant gefüllten Schaumrollen an Blattsalat mit einem Beef Tartar“.
Da ich von zu Hause wusste, dass die Schaumrollen etwa 30 Minuten im Rohr backen müssen, ersuchte ich Horst Lichter mich in den ersten Minuten der Aufzeichnung nicht anzusprechen, da ich die Konzentration auf das Wickeln des Blätterteiges richten musste. Dem kam er auch nach.
Am Beginn butterte und bemehlte ich die konischen Formen für die Schaumrollen und schnitt vom Blätterteig 2cm breite Streifen, welche ich dann, mit etwas Wasser bestrichen, um die Formen wickelte. Anschließend kamen diese ins Backrohr und wurden bei 230 Grad Umluft gebacken.
Zwischenzeitlich bereitete ich die pikante Fülle für die Schaumrollen vor und füllte die Masse in einen Spritzsack, welchen in anschließen kühl stellte.
Horst Lichter fragte mich eingehend bezüglich des Rezeptes für diese pikanten Schaumrollen aus und erkundigte sich, wo ich dieses Rezept her habe. Nach dem ich ihm sagte, dass dies meine eigene Kreation sei, erbat er von mir die Erlaubnis dieses Rezept in seinem nächsten Kochbuch verwenden zu dürfen, was ich ihm selbstverständlich gestattete.
Zur Zubereitung des Beef Tartar bekam ich 2 riesige Stücke vom Rinderfilet vorgesetzt, aus welchen ich die schönsten fettfreien Teile entnahm und für das Tartar mit dem Messer sehr fein hackte. Mit den notwendigen Zutaten vermengt und abgeschmeckt, war das Tartar sehr bald fertiggestellt.
Noch den Blattsalat gewaschen und zerteilt und das Dressing mit kandiertem Ingwer verfeinert, konnte ich mich schon über das Befüllen der Schaumrollen hermachen, da zu meiner Überraschung die Rollen bereits nach 18 Minuten im Backofen fertig waren.
Mit der Spritztüte gefüllt, drapierte ich die Schaumrollen am Teller, legte den bereits in einer extra Schüssel mit der Dressing benetzten Salat bei und richtete mit einem Ring das Beef Tartar an. Als oberste Garnitur kam noch ein halbiertes Wachtelei darauf.
Genau zur Zeit (35 Minuten) konnte ich mein Gericht auf dem Drehtisch servieren.
Als Juror erschien Kolja Kleeberg und begann mit der Verkostung.
WIRD ER WOHL WEITER KOMMEN? FORTSETZUNG DER KÜCHENSCHLACHT-WOCHE MORGEN HIER IM BLOG.
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KÜCHENSCHLACHT 2012
1. aufregender Tag
Hier also weiter in Peters Tagebuch.
Hier also weiter in Peters Tagebuch.
Bri und ich flogen um 16.35 Uhr von Wien bei schönem Wetter nach Hamburg, wo wir gegen 18.00 Uhr, bei Regen und 12° Grad, ankamen. Am Flughafen Hamburg wurden wir von einem Fahrer der Fernsehmacher mit einem VW- Business Bus abgeholt. Mit uns wurden auch zwei Teilnehmer aus dem Raum Frankfurt aufgenommen.
Gegen 19.30 Uhr trafen wir im Hotel 25Hour ein um einzuchecken.
Durch unserem Fahrer wurde uns mitgeteilt, dass wir am Folgetag gegen 10.00 Uhr abgeholt werden. Die erste Aufzeichnung war für 12.00 Uhr vorgesehen.
Am Donnerstag Morgen, wir sind beide Frühaufsteher, begaben wir uns um 07.30 Uhr zum Frühstück, welches aus einem reichhaltigen Buffet mit allen erdenklichen Genüssen bestand. Vor allem begeisterte mich, dass eine Nespresso Kaffemaschine zur Verfügung stand, was mich in den Genuss von köstlichem Kaffee kommen lies. Ehrlich gesagt, der deutsche Kaffee begeistert mich als Wiener nicht.
Anschließend an das Frühstück machten wir uns für die Abholung bereit. Bei dieser Gelegenheit lernten wir auch einige der anderen Teilnehmer kennen. Auch ein zweites Paar aus Österreich, Vorarlberger, waren dabei.
Wir hatten eine 5-minütige Fahrt zum Studio , wurden wir sehr herzlich durch das Team der Fernsehmacher begrüßt und in den VIP-Bereich geleitet.
Nach der allgemeinen Begrüßung unterrichtete man uns über die Abläufe und wir machten es und alle vorerst gemütlich. Dabei konnten sich alle Teilnehmer gegenseitig vorstellen und bekannt machen.
Dann erschien Horst Lichter, begrüßte alle Teilnehmer und deren Begleitungen und plauderte einige Minuten mit jedem von uns.
Als die Damen der Teilnehmerrunde in die Maske gebracht wurden, hatte ich Gelegenheit meine Utensilien bei unserer Betreuerin abzugeben.
Danach begaben wir Herren uns in die Maske, wo wir hervorragend betreut wurden.
Nun gingen wir in das Studio zur Küchenbegehung. Hier wurden wir verkabelt. Jeder Teilnehmer konnte sich, nachdem er seinen Namen auf eine Tafel am jeweiligen Arbeitsplatz schrieb, einrichten. Dann den Herd und die Backöfen ausprobieren, die Zutaten begutachten und alle seine Vorbereitungen treffen. Das dauerte ca. 15-20 Minuten
Nun gingen wir in das Studio zur Küchenbegehung. Hier wurden wir verkabelt. Jeder Teilnehmer konnte sich, nachdem er seinen Namen auf eine Tafel am jeweiligen Arbeitsplatz schrieb, einrichten. Dann den Herd und die Backöfen ausprobieren, die Zutaten begutachten und alle seine Vorbereitungen treffen. Das dauerte ca. 15-20 Minuten
Nach diesen Vorbereitungen wurden wir wieder in den VIP Raum gebracht und warteten ungeduldig auf den Beginn der Aufzeichnung.
Als das Publikum am Platz war, gingen wir etwa 10 Minuten vor Aufzeichnung in das Studio hinter die Kulissen, wo uns bereits Horst Lichter erwartete. Noch einige letzte Tipps und nach aufheizen des Publikums durch den Sprecher im Studio, betrat als erster Horst die Bühne. Nach einigen launigen Witzchen mit dem Sprecher und dem Publikum, wurden nun die Teilnehmer der Küchenschlacht auf die Bühne gebeten und die Erkennungsmelodie der Sendung eingespielt.
Jetzt war der große Augenblick gekommen. Alle Teilnehmer begaben sich zu ihren Küchenplätzen, wobei sie lautstark durch das Publikum angefeuert wurden. Durch Horst wurden wir aufgefordert, uns zu ihm in die Mitte zu begeben, um Fotos zu machen und die Sendung zu starten.
Nun wurden wir von Horst Lichter an die Herde geschickt und es begannen die kürzesten 35 Minuten meines Lebens.
Das Gericht, welches ich als Lieblingsspeise eingereicht hatte, war ein „Wiener Schnitzel mit Wasabi und Pankomehl paniert, dazu Risibisi und Spargelsalat mit Zuckerschoten.
Als erstes zerlies ich etwas Butter in einem kleinen Topf und schwitzte den Reis glasig an. Das löschte ich mit dem bereits bei der Küchenbegehung von mir aufgesetzten heißen Wasser ab und ließ es langsam köcheln.
Zwischenzeitlich begann ich Kalbfleisch herzurichten. Nachdem es sehr dünne Scheiben vom Kalbfleisch waren, musste ich nur ein wenig plattieren und die Fettränder abschneiden und konnte das Fleisch salzen.
Dann bereitete ich die Panade vor. Zu diesem Zwecke schlug ich 2 Eier in eine Schüssel und würzte mit Salz, Pfeffer und Wasabi und gab noch einen Esslöffel Sonnenblumenöl dazu. Jetzt zerließ ich das Butterschmalz in einer großen Pfanne um das Schnitzel zu braten.
Nachdem der Reis das Wasser aufgenommen hatte, rührte ich ihn nochmals um und stellte ihn in den auf 120° vorgeheizten Backofen, zum fertig dünsten.
Zwischenzeitlich kochte ich die Erbsen für den Reis mit etwas Salz bißfest und stellte sie zu Seite.
Nun machte ich mich an den Spargelsalat.
Der weiße Spargel wurde geschält und schräg in hauchdünne Scheiben geschnitten. Anschließen wurde er in etwas Butter soutiert und die fein geschnittenen Kaiserschoten beigegeben. Nach dem Garen wurde mit etwas Honig gesüßt und karamellisiert. Anschließend mit etwas Olivenöl, Salz und Zitrone abgeschmeckt und er war fertig zum servieren.
Nun wieder zu dem Schnitzel. Das gesalzene Fleisch wurde nun in Mehl gewälzt und anschließend durch die Eimischung gezogen. Danach mit Pankomehl paniert und in das heiße Fett gegeben. Hier wurde es goldgelb ausgebacken und zum entfetten auf ein Küchenkrepp gelegt.
Während des Frittieren konnte ich den Reis aus dem Backofen nehmen, mit den Erbsen vermengen, etwas nachsalzen und mit Hilfe eines Förmchens (Anrichteringe fand ich nicht und Bri gab mir ein Zeichen zu den Förmchen in der Dekoration) auf einem im Backofen vorgewärmten Teller anrichten. Dazu legte ich das entfettet Schnitzel, garnierte mit einer Zitrone und servierte den Salat in einer kleinen Schüssel extra.
Puh, nun waren die 35 Minuten um und ich erwartete das Urteil der Jurors, welcher in weiblicher Gestalt als Cornelia Poletto erschien.....
FORTSETZUNG MORGEN FRÜH HIER IM BLOG.
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Mein Gastarbeiter ist Peter, hier im Blog auch bekannt als
"Herr Bri".
Er hat`s gewagt und eine Schlacht in der Küche geschlagen. Warum, Wieso und überhaupt - das kann er hier im Blog berichten.
Also folgt hier Peters Tagebuch und wir sind alle gespannt, für wieviel Tage wir ihm folgen dürfen. Und folgen können wir natürlich auch im ZDF, Sendetermin 16.7. um 14.15 Uhr.
KÜCHENSCHLACHT 2012
Zuallererst darf ich auf meine Motivation zurückkommen, warum ich mich bei der Küchenschlacht zur Teilnahme beworben habe.
Alles begann damit, dass meine liebe Gattin Bri, gemeinsam mit Inge, im Vorjahr bei den Topfgeldjägern bis in die dritte Runde gekocht hat und die beiden gemeinsam 4000.- € dabei gewonnen haben. Dieser Sieg war natürlich eine Freude für uns alle, jedoch begann dann der „Psychoterror“ meiner Person gegenüber; musste ich doch bei jedem von mir gekochten Essen die Kritik meiner lieben Bri über mich ergehen lassen. Was stets von der Bemerkung begleitet war das sie, Bri , ja schließlich bei Henssler bis zur dritten Runde gekocht habe und nun wisse, wie etwas zu schmecken hat.
In mir reifte langsam der Entschluss, diese Kritik nicht länger ertragen zu wollen und so bewarb ich mich mit meinem alten Freund Walter ebenfalls bei den Topfgeldjägern. Schon nach kurzer Zeit wurden wir von der Redaktion kontaktiert und für August 2011 zu den Aufzeichnungen nach Hamburg eingeladen. Dabei versuchte natürlich meine liebe Bri mir ihre Erfahrungen bei den Aufzeichnungen mitzugeben, was ich aber aus gekränktem Stolz mir nicht zu Herzen nahm. Ich muss leider gestehen, dass ich wohl besser auf sie gehört hätte, da Walter und ich schon in der ersten Runde scheiterten. Wie zwei geprügelte Knaben reisten wir wieder nach Hause, die Häme und Spott weiter ertragend.
So konnte es einfach nicht weiter gehen.
Mit Beginn des heurigen Jahres überzeugte ich Bri, sich gemeinsam mit mir bei der Küchenschlacht zu bewerben. Unser Absicht war in der gleichen Aufzeichnung als Ehepaar aufzutreten und gegeneinander zu kochen, um endgültig die Entscheidung herbeizuführen, wer nun der besser Koch in unsere Familie sei. Leider wurde unserem Wunsch nicht entsprochen.
Ende März wurde ich von der Redaktion angeschrieben und mir wurde mitgeteilt, dass ich für Juni zu den Aufzeichnungen vorgesehen wäre.
Ich solle alle mir zugesandten Unterlagen ausfüllen und die geforderten Rezepte einsenden.
Nun begann für mich die eigentliche Herausforderung. Ich bin ein Koch der stets „frei Schnauze“ kocht und mir beim Kochen keinerlei Gedanken über Gewichte, Zutaten und Kochschritte mache. In unserer Küche ist stets alles was notwendig ist vorhanden und man greift fast blind in die Regale und Kästen, da man weiß, wo alles liegt und steht.
Als erstes beschäftigte ich mich nun mit den Gerichten, welche ich bei den Aufzeichnungen zubereiten konnte. Dabei dachte ich in erster Linie an die typisch österreichische Küche, welche ich in Deutschland vertreten wollte. Natürlich war bei der Auswahl der Gerichte der Zeitfaktor eine entscheidende Größe, zumal viele der von mir ins Auge gefassten Gerichte nicht in 35 Minuten herzustellen waren.
Nun sprang ich über meinen Schatten, legte meinen Stolz ab und bat meine liebe Bri mich zu beraten, was sie mit Begeisterung auch tat. Viele Tage an Diskussionen und das Verwerfen der verschiedensten Menüs war die Folge, so dass es fast bis zum Ende April/Anfang Mai dauerte, bis ich meine Rezepte der Redaktion übermitteln konnte.
Wenn nun gedacht wird, damit sei die Sache erledigt gewesen, der sei eines Besseren belehrt. Es trat nun eine Mitarbeiterin der Redaktion der Fernsehmacher auf den Plan, offensichtlich um mich zu verwirren.
Sie rief mich im Mai und Juni etwa siebenmal an, um meine Rezepte zu besprechen. Die ersten Anrufe beschäftigten sich vor allem mit der Frage, was denn die Namen meiner Gericht in deutscher Sprache zu bedeuten hätten, da ich natürlich aus Nationalstolz meine Rezepte und Zutaten mit typisch österreichischen Bezeichnungen versehen hatte.
Nachdem ich ihr lang und breit erklärte hatte, was es mit den österr. Bezeichnungen und Zutaten auf sich hatte, gelangte ich zu dem Entschluss, die wesentlichen Zutaten und auch die dazu speziellen Kochutensilien selbst beizustellen. Das machte wiederum einige Telefonate mit ihr notwendig . Kopfzerbrechen bereite der Redaktion vor allem der von mir geforderte Druckkochtopf, was sich erst nach langer Diskussion dadurch lösen lies, dass ich meinem eigenen drucklosen Kochtopf mitnahm. Letztendlich einigten wir uns auf die notwendigen Zutaten und Utensilien.
Was mir allerdings verwehrt blieb, waren die österreichischen Bezeichnungen meiner Gerichte. Das wurde mit der Aussage abgeschmettert , dass die Küchenschlacht eine deutsche Sendung sei und die meisten Zuschauer deutsches Publikum. Selbst die Bemerkung meinerseits, dass diese Sendung auch in Österreich ausgestrahlt werde, konnte keinen Umschwung in der Meinung der Redaktion herbeiführen.
Nachdem mir von einem Mitarbeiter der Produktion der genaue Termin und die damit verbundene Informationen über Abflugzeiten, Aufenthalt und Rückflug mitgeteilt wurden, begannen die Vorbereitungen für die große Reise.
Bei dem Fleischer meines Vertrauens bestellte ich einen sehr gut abgehangenes Stück Rostbraten und den Schweinebauch.
Die weiteren Zutaten wie Semmelbröseln, Semmelwürfel, kandierter Ingwer, Powidl und Essig sowie meine Kochutensilien, konische Formen für die Schaumrollen, Ravioliform und druckloser Kochtopf fanden den Weg in meinen Koffer, der zum Schluss fast 11 Kilogramm auf die Wage brachte.
Nachdem ich nun alles „Zubehör“ beisammen hatte machte ich mich daran, mich intensiv auf die Aufzeichnungen vorzubereiten.
Zu diesem Zwecke druckte ich alle meine Rezepte aus und machte mir zusätzlich eine Liste der notwendigen Zutaten, bezogen auf die einzelnen Gerichte und die fünf wichtigsten Kochschritte.
Am Tage des Abfluges von Wien besorgte ich bei meinem Fleischer das bestellte Fleisch, welches ich zu Hause noch vakuumierte und mit Kühlakkus im besagten Koffer verstaute. Nun konnte die Reise nach Hamburg endlich beginnen.































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