Mittwoch, 19. April 2017

Apoldaer Bier: Zum dritten mal mit dem Superior Taste Award ausgezeichnet

Seit vergangenem Jahr kann ich die Vereinsbrauerei Apolda zu meinen Sponsoren beim Thüringer Cookingpokal zählen. Das Bier zählt zu den regionalen Produkten, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Mit dem mild-hopfigen Schwarzen Esel koche ich gern , wie ihr ja wisst. Hier noch einmal zur Erinnerung das Rezept für den Schwarzbiergulasch


Jüngstes, sehr schmackhaftes Produkt ist das Apoldaer Gourmet. Gebraut unter Verwendung der neuen Hopfensorte "Callista" aus dem Elbe-Saale Anbaugebiet, durfte es in Rotweinfässern des Thüringer Weingutes in Bad Sulza reifen. Das Gourmet Bier "entfaltet Dank dem Rotweinerbe der Eichenholzfässer, sowie der Hopfen und Malzaromen, eine angenehm hopfige Waldbeerennote", so die Brauerei.  Dem stimme ich uneingeschränkt zu und kann nur hoffen, dass diesem limitierten edlen Tröpfchen wie geplant eine weitere Gourmet Idee 2017 folgt.




Schauen wir ein bisschen in die Geschichte der kleinen Thüringer Brauerei.

Die von Detlef Projahn geführte Brauerei kann auf eine sehr lange Geschichte zurück blicken. Bereits im Jahr 1440 im ältesten Apoldaer Stadtbuch, wird das Brauwesen zum städtischen Vorrecht erklärt.  1591 bekommen die Apoldaer Vorstädte das Recht zugesprochen Bier zu brauen und nach Bau eines Brauhause 1725, folgt der nächste entscheidende Schritt zur Brauerei 1826 mit der Vereinigung der zwei Braukommunen der Innen- und Vorstädter. 

Der 7.8.1888 ist der offizielle Gründungstag der Vereinsbrauerei Apolda Aktiengesellschaft durch Vereinigung der Braugesellschaft "Karl Kürschner & Co." sowie der Braustätte der Gebrüder Bohring. Alle Geschäfte dieser Brauereien rückwirkend ab dem 01.10.1887 gelten für die neue Vereinsbrauerei Apolda. Deswegen gilt als offizielles Gründungsdatum der heutigen Vereinsbrauerei Apolda der 01.10.1887 

Seit 1990 wird nach dem Deutschen Reinheitsgebot gebraut. Die Erzeugnisse des 1991 wieder privatisierten Betriebes werden ab 1994 jährlich von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) prämiert. Fast ununterbrochen wird dabei das "Apoldaer Glockenpils" mit der Goldmedaille der DLG ausgezeichnet.

Die Vereinsbrauerei Apolda legt besonderen Wert auf die Verbindung modernster Technologie mit handwerklicher Braukunst sowie auf den Bezug einheimischer Rohstoffe. So wächst der Hopfen auf dem Boden der Elbe-Saale-Region und das gute Malz wird in der Erfurter Malzfabrik aus der Braugerste des Thüringer Beckens hergestellt.  Das gute Trinkwasser kommt aus dem Höhenzug Finne. Die nötige Hefe züchtet man in Apolda in einer eigenen biologischen Anlage.

Das Apoldaer Bier hatte immer schon seine treuen Kunden, aber in den Zeiten, in denen man sich wieder viel mehr auf Regionalität besinnt, wissen viele Thüringer wieder solche kleinen Betriebe und ihre Produkte zu schätzen.

Und nicht zuletzt, weil die Apoldaer Brauerei mit einigen Erzeugnissen in den letzten Jahren aufhorchen lies. Das International Taste and Quality Institute in Brüssel führt jährlich sensorische Qualitätsprüfungen bei hochwertigen Nahrungsmitteln und Getränken aus der ganzen Welt durch. Der Superior Taste Award ist der "Michelin-Führer für Lebensmittel". Diesen Preis bekam Apolader Glocken Pils 2016 zum dritten mal zugesprochen.

Foto:Vereinsbrauerei, Detlef Projahn bei der Preisverleihung

Alle Produkte der Vereinsbrauerei Apolda findet man hier auf einen Blick. Kostet euch mal durch, es lohnt sich. Die Apoldaer Biere gehören zu denen mit besonderen regionalen Merkmalen und heben sich wohltuend vom Einheitsgeschmack der Massenprodukte ab.


Foto:Vereinsbrauerei



Anmerkung: Dieser Beitrag enthält Werbung. Die Produkte und Bücher und Firmen, die es in einen Blogbeitrag bei Obers trifft Sahne schaffen, enthalten meine eindeutige Empfehlung (oder auch nicht 😉) und spiegeln meine persönliche Meinung wider.

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